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Holzer bekennt sich zum Zweijahresplan

Holzer bekennt sich zum Zweijahresplan

Nach drei Spielen in Folge ohne Sieg - davon zwei Niederlagen - kann Fußball-Regionalligist SV Elversberg die Saison fast schon abhaken. Der 1. FC Saarbrücken hat im Kampf um den zweiten Relegationsplatz vier Punkte Vorsprung und braucht aus den restlichen drei Saisonspielen nur noch zwei Siege.

Eine miserable Abschlussquote und Fehler in der Defensive, die es so in der Hinrunde nicht gab, sind hauptverantwortlich für die Elversberger Flaute.

Trainer Willi Kronhardt spricht von einigen arroganten Spielern in seinen Reihen. Zudem gibt es das Gerücht, dass Kronhardt vor einem Wechsel zum Nordost-Regionalligisten Berliner AK stünde. Präsident Dominik Holzer holt dem Ganzen den Wind aus den Segeln. "Wir sind alle gefrustet, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben, um am FC vorbeizuziehen. Da darf auch mal der Trainer verbal seinen Frust herauslassen", sagt Holzer: "Man sieht doch, dass die Mannschaft will und alles gibt. Es fehlt eben das Quäntchen Glück. Bislang ist weder der Trainer noch die Spieler an uns herangetreten, weil es intern nicht passt. Wir haben einen Zweijahresplan mit dem aktuellen Kader und dem Trainer, und den wollen wir durchziehen."

Kronhardt soll also auch in den restlichen drei Saisonspielen und beim Saarlandpokal-Finale gegen den FC Homburg der Trainer sein. Danach wird die Saison analysiert. Wie die Analyse ausfällt, ist laut Holzer offen, denn: "Wir waren in der Hinrunde zum gleichen Zeitpunkt auch vier Punkte hinter dem FCS. Drei Spiele später waren wir einen Punkt vorne. Es ist noch alles möglich."