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Heimspiel der HG Saarlouis
Kessler fordert Reaktion und Heimsieg der HG

Saarlouis. Nach der Niederlage der HG Saarlouis im ersten Heimspiel der 3. Liga Süd hatte sich Trainer Philipp Kessler noch schützend vor seine Handballer gestellt. Es sei kein Rückschlag, weil das Team an sich ein gutes Spiel gezeigt habe, sagte er nach dem 22:24 gegen den TuS Fürstenfeldbruck. Von David Benedyczuk

Nach dem jüngsten 26:33 beim HBW Balingen-Weilstetten II hörte sich das anders an. „Für mich als Trainer war es schade zu sehen, dass wir in Balingen so klar verlieren“, äußerte Kessler seinen Unmut und sprach von „kleineren Rückschlägen“. Für eine junge Mannschaft seien die zwar durchaus normal, dennoch erwartet der HG-Trainer im zweiten Heimspiel an diesem Samstag gegen den TVS Baden-Baden (19.30 Uhr, Stadtgartenhalle) eine Reaktion: „Es muss ein positiver Entwicklungsprozess zu sehen sein. Und da kommt es jetzt auf das nächste Spiel an – dass die Mannschaft Moral beweist, zeigt, was in ihr steckt und zwei Punkte in Saarlouis behält“, sagte Kessler.


In Balingen habe es die HG „nicht geschafft, die Abwehr kompakt zu halten, um dadurch weniger Chancen zuzulassen. Das müssen wir besser machen. Zudem brauchen wir viel mehr Bewegung und Agilität im Angriff“, sagte Kessler vor dem Duell mit dem Aufsteiger, der ebenfalls 2:4 Punkte aufweist. Im Training mussten vier Saarlouiser Akteure wegen „Sommergrippe“ zwischenzeitlich pausieren, darunter der mit Antibiotika behandelte Torwart Darius Jonczyk.