Fußball-Landesliga: Der SV Britten-Hausbach empfängt die FSG Bous.

Fußball-Landesliga : „Das muss ein Ausreißer bleiben“

Landesligist Britten-Hausbach empfängt nach dem 0:3 gegen Überherrn die FSG Bous.

An diesem Sonntag, 15 Uhr, erwartet Fußball-Landesligist SV Britten-Hausbach Absteiger FSG Bous. Dabei steht bei den Gastgebern Wiedergutmachung auf dem Programm, denn die 0:3-Niederlage vor 14 Tagen gegen die bis dahin noch punktlose SSV Überherrn, schmerzt Team, Trainer und Verantwortliche noch immer.

Denn ansonsten spielt der SV eine ganz gute Saison. „Wenn man bedenkt, dass wir bei einem Kader von 17 bis 18 Spielern, derzeit sieben Verletzte ersetzen müssen, dann ist das natürlich schwer. Dennoch haben wir bis auf das Spiel gegen Überherrn manierlich gespielt“, sagt Oliver Emmrich, der beim SV im zweiten Jahr als Trainer fungiert.

Fast zeitgleich mit Emmrich hat Vincenzo Darconza die Position des Sportlichen Leiters beim SV übernommen. Er verweist auf die tollen Fans, die man in Britten-Hausbach hat. Zwischen 250 und 300 Zuschauer seien bei den Heimspielen vor Ort. „Da stehen wir natürlich in der Pflicht, denn so ein Spiel wie gegen Überherrn, muss ein Ausreißer bleiben. Wir wissen, dass wir es besser können und werden das am Sonntag auch tun“, ist er sicher.

Dennoch wissen sie beim SV, dass es auch in diesem Jahr in erster Linie wohl nur um den Ligaverbleib gehen kann. „Das zweite Jahr ist bekanntlich immer schwerer als die Premieren-Saison“, sagt Darconza. Das erste Jahr hatte der Verein, zu dem sich der SV Britten und der SV Hausbach nach langen Jahren als Spielgemeinschaft 2018 zusammengeschlossen hatten, auf dem elften Tabellenplatz beendet.

 „Wir haben bislang sieben Punkte erspielt und stehen so noch im grünen Bereich. Die 0:6-Pleite in Friedrichweiler hat uns weh getan, war aber auch lehrreich, denn da hat jeder von uns gemerkt, dass wir immer alles geben müssen, um erfolgreich zu sein“, meint Emmrich.

Mit der FSG Bous erwartet der Trainer eine junge und spielstarke Mannschaft, die mit einigen guten Routiniers gespickt sein wird. „Unser Ziel heißt punkten, um nicht in die Abstiegszone zu rutschen“, hofft Emmrich.

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