1. Sport
  2. Saar-Sport

Fußball-Verbandsliga: Bous und Hemmersdorf wollen Ligaverbleib sichern

Fußball-Verbandsliga : Bous und Hemmersdorf wollen Ligaverbleib sichern

In der Fußball-Verbandsliga Süd-West müssen fünf Teams zittern. Zahl der Absteiger kann noch stark variieren.

 Fünf Teams, zwei mögliche Absteiger. Vor dem letzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga gibt es im unteren Tabellendrittel viele Fragezeichen. Klar ist: Schlusslicht SSV Überherrn ist abgestiegen, Saar 05 II kann es aus eigener Kraft auch nicht mehr schaffen. Und vom Tabellenzehnten Riegelsberg an müssen fünf Teams zittern. Mit dem FSV Hemmersdorf und der FSG Bous sind auch zwei Teams aus dem Kreis Saarlouis dabei. Bous belegt derzeit mit 35 Punkten den zwölften Rang, den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz. Hemmersdorf folgt punktgleich wegen des verlorenen Direktvergleichs (0:1, 1:3) dahinter – auf einem möglichen Abstiegsplatz. Der ist unter anderem von der Zahl der Absteiger aus der Saarlandliga abhängig.

Dort müssen vor dem Saisonfinale der FC Rastpfuhl und die SF Rehlingen-Fremersdorf als relevante Teams zittern, können aber durch fremde Hilfe auch beide drin bleiben. Sollte Röchling Völklingen in die Regionalliga auf- und der FSV Jägersburg dadurch nicht aus der Oberliga absteigen, wäre Rehlingen-Fremersdorf als Viertletzter (dieser Platz ist schon fix) gerettet. Sollte zudem der Saarlandliga-Vize über die Relegation aufsteigen, bliebe auch der Drittletzte verschont; aktuell der SV Rohrbach.

Tritt dieser Idealfall ein und würde zudem der Verbandsliga-Vize 1. FC Reimsbach im Aufstiegsspiel den Sprung in die Saarlandliga schaffen, wäre sogar der Verbandsliga-Vorletzte Saar 05 II plötzlich gerettet.

Bei der FSG Bous wollen sie sich auf derlei Rechenspiele nicht einlassen und mit einem Sieg an diesem Sonntag um 15 Uhr bei Schlusslicht SSV Überherrn alles klarmachen. „Jetzt können wir das kleine Wunder wirklich schaffen“, sagt FSG-Trainer Dirk Andres, der die FSG nach krassem Fehlstart mit drei Punkten aus elf Partien übernommen hatte. Auf Hemmersdorf wartet beim Versuch, den unsicheren 13. Platz noch zu verlassen, mit dem frisch gebackenen Meister FV Bischmisheim eine hohe Hürde. „Es wird schwer für uns, aber wir geben alles“, sagt der verletzte FSV-Spielertrainer Michael Schneider, für dessen Elf es zumindest mal darum gehen dürfte, den einen Punkt dahinter lauernden SC Großrosseln auf Distanz zu halten.