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Ein guter Start ist Gold wert

Ein guter Start ist Gold wert

Homburg. An diesem Samstag startet für den Fußball-Oberligisten FC Homburg die neue Saison und damit auch die Mission "Aufstieg 2010". Zum Auftakt treffen die Grün-Weißen im Homburger Waldstadion auf den SVN Zweibrücken (Anstoß 18 Uhr). Dabei könnten die Voraussetzungen beider Mannschaften vor der Partie nicht unterschiedlicher sein

Homburg. An diesem Samstag startet für den Fußball-Oberligisten FC Homburg die neue Saison und damit auch die Mission "Aufstieg 2010". Zum Auftakt treffen die Grün-Weißen im Homburger Waldstadion auf den SVN Zweibrücken (Anstoß 18 Uhr). Dabei könnten die Voraussetzungen beider Mannschaften vor der Partie nicht unterschiedlicher sein. Die Gastgeber gelten als heißer Anwärter auf den Aufstieg und setzen auf eine eingespielte Truppe. Auf der Gegenseite steht dagegen mit dem SVN Zweibrücken eine Mannschaft, die eine komplette Runderneuerung erfahren hat. Insgesamt 16 neue Spieler haben die Zweibrücker unter Vertrag genommen.

Dadurch fällt das Saisonziel der Gäste auch bescheidender aus. "Wir wollen so schnell wie möglich 40 Punkte sammeln. Alles was darüber hinaus geht, ist erst einmal Zugabe", erklärt Gäste-Trainer Peter Rubeck. Der 47-Jährige, der bereits als Spieler und Trainer für den FCH aktiv war, ergänzt: "Die Vorbereitung war durchwachsen. Bei so viel neuen Spielern ist sie aber immer Grunde noch gar nicht abgeschlossen." Daher habe seine Mannschaft gegen den "Topfavoriten" Homburg auch "nichts zu verlieren", nimmt Rubeck den Druck von seinen Spielern. Ist für den FC Homburg also ein lockerer Aufgalopp zum Saisonauftakt zu erwarten? Ganz so leicht wird es wohl nicht. Denn die Vorbereitung der Homburger ist nicht ganz störungsfrei abgelaufen. FCH-Trainer Jens Kiefer musste verletzungsbedingt auf etliche Leistungsträger verzichten. Am Samstag werden auf jeden Fall David Seibert (Muskelfaserriss), Lars Rheinheimer (Syndesmoseband) und Julien Turnau ausfallen. Letzter verletzte sich am vergangenen Wochenende bei einem Motorradunfall. Darüber hinaus kann der FCH in Sachen Neuverpflichtung noch keinen Vollzug melden. Die Verantwortlichen versuchen aber auch weiterhin, einen neuen Spieler zu verpflichten. Das bestätigte Homburgs Trainer Jens Kiefer auf Anfrage der SZ. Positiv ist dagegen, dass Michael Petri (Angina) und Christoph Holste (Bauchmuskel-Verletzung) wieder einsatzbereit sind. Mit Blick auf den ersten Gegner der Saison sagt Kiefer: "Sie sind fußballerisch sicherlich besser als letzte Saison. Man muss aber abwarten. Bei dem ersten Spiel ist auch ein bisschen Nervosität dabei." In erster Linie wird sich der FC Homburg mit einem unangenehmen Gegner auseinander setzen müssen. "Zweibrücken wird wohl mit zehn Mann hinten drin stehen und erst 30 Meter vor dem eigenen Tor angreifen", rechnet FCH-Stürmer Tobias Mansfeld mit einem defensiv eingestellten Gegner. Dies bestätigt auch Peter Rubeck: "Wir werden versuchen, zunächst gut in der Defensive zu stehen."

Und in der Offensive setzt der Gäste-Trainer mit Jaba Bebua auf einen ehemaligen Homburger, der rechtzeitig zum Saisonauftakt seine Spielberechtigung erhalten habe, wie Rubeck erklärt. Doch egal wie die Taktik der Gäste auch aussieht, Tobias Mansfeld weiß: "Die Vorbereitung war aufgrund der Verletzten mäßig. Aber das zählt am ersten Spieltag nicht mehr. Es wäre gut mit einem Sieg zu starten und vielleicht schon von Beginn an eine Serie zu schaffen." Das wäre auf jeden Fall eine gute Grundlage für die Mission "Aufstieg 2010". "Beim ersten Spiel ist auch ein bisschen Nervosität dabei."

FCH-Trainer

Jens Kiefer