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1. FC Saarbrücken verliert sein Nachholspiel gegen den FSV Zwickau mit 1:2

Uaferro muss mit Gelb-Rot vom Platz : Keine Punkte für den FCS an einem gebrauchten Abend (mit Video)

1. FC Saarbrücken verliert sein Nachholspiel gegen den FSV Zwickau mit 1:2. Torschütze Uaferro muss mit Gelb-Rot vom Platz.

Im dritten Anlauf konnte der 1. FC Saarbrücken sein Drittliga-Heimspiel gegen den FSV Zwickau endlich austragen. Doch gut fanden das am Mittwochabend nur die Gäste aus Sachsen. Sie holten zum nachgeholten Abschluss der Vorrunde einen verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg, Saarbrücken lässt den Kontakt zu den ersten drei Plätzen etwas abreißen.

Gegen Zwickaus 1,90 Meter hohen „Mittelstürmer-Turm“ Ronny König, 37, setzte FCS-Trainer Lukas Kwasniok auf eine Dreierkette mit Steven Zellner, Boné Uaferro und Marin Sverko. Daneben rotierten Kapitän Manuel Zeitz und Mario Müller in die Startformation mit Minos Gouras als einzige Spitze. Fanol Perdedaj und Kianz Froese saßen wie Stürmer Sebastian Jacob zunächst auf der Bank.

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Mit dem Anpfiff starteten Unbekannte außerhalb des Ludwigsparks ein Feuerwerk, und auch der FCS begann explosiv. Nach Eckball von Tobias Jänicke versuchte es der Ex-Zwickauer Anthony Barylla direkt, scheiterte aber an Schlussmann Johannes Brinkies (2. Minute). Zwei Minuten später war Gouras fast durch, Jozo Stanic hatte in letzter Sekunde den Fuß davor. Zwickaus Torhüter glänzte nach 21 Minuten erneut. Julian Günther-Schmidt hatte Gouras freigespielt, dessen Flachschuss lenkte Brinkies mit den Fingerspitzen um den Pfosten.

Der FCS hatte damit sein Pulver zunächst verschossen. Die Gäste bekamen mehr Ballbesitz, wirklich heiß im Saarbrücker Strafraum wurde es aber nie. Ein Schuss von Marco Schikora ans Außennetz sah gefährlicher aus, als er war (17.).

Der zweite Durchgang begann hektisch. Keine der Mannschaften schaffte es, eine klare Linie ins Spiel zu bringen. Saarbrückens Abwehrchef Steven Zellner ließ sich anstecken. Im eigenen Strafraum vertändelte er den Ball gegen Manfred Starke und brachte den Zwickauer anschließend zu Fall. Klare Sache: Strafstoß für die Gäste. Schröter schickte FCS-Schlussmann Daniel Batz in die rechte Ecke, schoss aber in die linke. Das 0:1 (51.) kommentierte Kwasniok mit einem als Beruhigung gedachten „Nichts passiert“.

Weil aber bei seiner Mannschaft in der Folgezeit wirklich nichts passierte, stellte er nach gut einer Stunde um, brachte Jacob und Jayson Breitenbach für Geburtstagskind Luca Kerber (er wurde 19) und Müller. Zuvor hätte Schröter die Gäste weiter in Front bringen können, scheiterte mit seinem wuchtigen Distanzschuss am gut reagierenden Batz. Saarbrücken brauchte eine Standardsituation zur ersten Chance nach fast einer Dreiviertelstunde. Zeitz’ Kopfball nach Jänickes Eckstop ging knapp vorbei (68.).

Zwickau spielte, wie Trainer Joe Enochs es angekündigt hatte: griffig und bissig im Zweikampf. Saarbrücken fehlte auch das Tempo, um die Ostdeutschen aus der Ordnung zu bringen. „Männer, daran glauben“, forderte Batz für die Schlussviertelstunde. Das nahm aber zunächst nur Zwickau wörtlich. Nach kurz gespielter Ecke legte Schröter quer, König drückte den Ball zum 0:2 über die Linie. Fünf Minuten vor Schluss keimte dann doch noch einmal Hoffnung auf. Nach Ablage des eingewechselten Kianz Froese besorgte der ins Sturmzentrum besorgte Uaferro den Anschluss. Mehr Positives gelang dem FCS nicht mehr. Im Gegenteil: Torschütze Uaferro musste in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot noch vom Platz.

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