Modernste Geräte für die Betreuung der Patienten

Modernste Geräte für die Betreuung der Patienten

Damit die Patienten optimal betreut werden können, sind ein neues Beatmungs- und Ultraschallgerät in der Marienhausklinik St. Josef in Losheim im Einsatz. Für deren Anschaffung übernahm der Krankenhausförderverein 30 000 Euro. Jetzt wurde im Krankenhaus der Scheck übergeben.

Die Marienhausklinik St. Josef in Losheim. Foto: Werner Krewer. Foto: Werner Krewer

Der Krankenhausförderverein (KFV) Losheim bemüht sich bekanntlich seit Jahr und Tag sowohl um die Erhaltung der Existenz als auch um die bestmögliche Ausstattung und Funktion der Marienhausklinik. Seine vielfältigen Aktivitäten, aber auch die Größenordnung seiner finanziellen Leistungen, die mittlerweile die Höhe von 1,2 Millionen Euro erreicht haben, spiegeln dies deutlich wider.

Darin enthalten sind sogar die Finanzierung vom Verein aufgenommener Darlehen; davon kurzfristig 500 000 und 400 000 Mark sowie langfristig (von 1978 bis 2013) 500 000 Mark, seit 2002 dann 250 000 Euro. Klar war die Aufnahme dieser Darlehen mit einer Ausfallbürgschaft der Gemeinde Losheim am See verbunden, die aber bei keinem der Darlehen in Anspruch genommen werden musste. Nein, es waren die Menschen aus der Heimat, die mit Initiativen und Aktionen des Vereins in Form von Beiträgen, Spenden und Veranstaltungserlösen die Finanzmittel für die Gesamtleistung von 1,2 Millionen Euro aufgebracht haben, zusammen genommen also eine große Gemeinschaftsleistung zum Wohle der Marienhausklinik St. Josef.

Vorstandssitzung

In seiner jüngsten Vorstandssitzung stand wiederum die Beratung einer wichtigen Finanzhilfe des KFV, und zwar für die Beschaffung modernster Geräte zur optimalen Betreuung der Patienten, auf der Tagesordnung. In der Hauptsache ging es um die Beschaffung eines modernen Echokardiographie-Gerätes in High-End-Ausführung mit multiplen Schallköpfen zur Beurteilung der Bauchorgane, der Blutgefäße und des Herzens.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Beschaffungskosten belaufen sich auf 82 000 Euro. Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Innern Abteilung, Dr. Walter Berg, erläuterte die vielfältigen elektronischen Einsatzmöglichkeiten, nicht nur für die Diagnoseerstellung, sondern auch für die Bewertung von Krankheitsverläufen.

Es bietet auch die Möglichkeit, etwa bei bestimmten Rhythmusstörungen Blutgerinnsel im Herzen auszuschließen oder nachzuweisen und durch eine nachfolgende Behandlung ein mögliches Schlaganfallrisiko zu senken.

Bei dem ebenso, und zwar zum Preise von 15 000 Euro, angeschafften Beatmungsgerät ist es möglich, eine in schneller und effektiver Weise vorübergehende Atemunterstützung durchzuführen und bei Patienten, insbesondere in Notfallsituationen die Sauerstoffversorgung zu verbessern. Dieses Gerät findet seinen Einsatz hauptsächlich im Intensivbereich.

In ihrer modernsten Ausführung verbessern laut Dr. Berg beide Geräte die Gesundheitsversorgung der Patienten.

Anhand dieser detaillierten Erläuterungen beriet der Vereinsvorstand die Übernahme eines Teiles der Gesamtkosten von 97 000 Euro mit dem Ziel, neben der damit erreichten besten Versorgung der Bevölkerung, im Zuge der Planungen des Landes und der Marienhausstiftung eine Festigung der Position der Klinik zu verbinden und die Verbundenheit Gemeinde und des Vereins mit ihr zu unterstreichen.

Der Vorstand bedankte sich darüber hinaus beim Direktorium, dass es durch seine überzeugenden Bemühungen im Rahmen der Marienhausstiftung Beschaffungen in dieser beachtlichen Größenordnung erreicht und realisiert habe.

Einstimmig beschloss danach der Vorstand, im Rahmen seiner mittlerweile verfügbaren Mittel einen Anteil in Höhe von 30 000 Euro zu übernehmen. Bürgermeister Lothar Christ und Vorsitzender Raimund Jakobs ergänzten diesen Beschluss mit dem Hinweis, dass auch die noch laufenden Zins- und Tilgungsleistungen der Gemeinde Losheim am See für das 1993 für die bauliche Gestaltung des Krankenhauses aufgenommene Darlehen in Höhe von 1 430 000 Mark (inzwischen. 715 000 Euro) die Leistungen des Vereins und seinen Einsatz für die langfristige Sicherung der Klinik rechtfertigen. Im Anschluss an die Sitzung führte Dr. Berg den Vorstandsmitgliedern das Ultraschallgerät vor. Das Beatmungsgerät konnte nicht präsentiert werden - es war zu diesem Zeitpunkt auf der Intensivstation im Einsatz.