Gemeinderat Namborn beschließt Eisweiler Liebenburghalle wird saniert

Namborner Rat : Eisweiler Liebenburghalle wird energetisch saniert

Die Liebenburghalle im Namborner Ortsteil Eisweiler ist in die Jahre gekommen. Baujahr 1987, belasten das Gebäude inzwischen einige Mängel. Zeit also, um Sanierungen in Angriff zu nehmen.

Das haben die Mitglieder des Namborner Gemeinderates während der jüngsten Ratssitzung einstimmig beschlossen und den Auftrag für die Ausschreibung der energetischen Sanierungsmaßnahmen vergeben. 291 907 Euro soll die Auffrischung nach derzeitigem Stand kosten. Dafür werden unter anderem die Lüftungsanlage erneuert, die Beleuchtung auf energiesparende LED-Lampen umgestellt und die Notstromanlage umgerüstet. „Die Arbeiten gehen über die ganze Bandbreite energetischer Maßnahmen“, erläutert Bauamtsleiterin Caroline Müller. Das Geld für die Maßnahme kommt aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInFG). Insgesamt 511 000 Euro hat Namborn aus dem KInFG-Topf erhalten und damit bereits einen neuen Unimog sowie eine Kehrmaschine angeschafft. Der Rest, 246 000 Euro, soll in die Hallensanierung fließen und tut das auch. Jedoch sind das 52 000 weniger, als jetzt tatsächlich benötigt werden. Daher hat der Gemeinderat die Verwaltung beauftragt zu versuchen, über eine KInFG-Aufstockung beziehungsweise über einen Zuschuss per Bedarfsmittelzuweisung weiteres Geld aus Saarbrücken zu akquirieren.

Auch notwendige Sanierungsmaßnahmen in der Marienschule beziehungsweise deren Turnhalle wurden unter diesem Tagesordnungspunkt angesprochen. Auch hier soll im laufenden Jahr noch mit den Arbeiten begonnen werden. Rund 370 000 Euro hat Namborn laut Müller dafür beantragt. Die Mittel sollen ebenfalls aus einem Investitionsfonds kommen, der aber speziell für Schulen gedacht ist.

Thema der Gemeinderatssitzung war darüber hinaus der Bebauungsplan „Die hinterste Rötelkaul 2“. Hierbei geht es darum, das bestehende Baugebiet „Hinterste Rötekaul 1“ sozusagen abzurunden. „Wir wollen dort drei weitere Grundstücke erschließen und als Bauplätze anbieten“, erklärt Müller zu diesem Punkt. Allerdings habe es noch gegolten, die Anregungen und Wünsche von Trägern öffentlicher Belange einzuholen und einzuarbeiten. „Träger öffentlicher Belange sind beispielsweise die Versorger für Wasser oder Strom. Naturschutzaspekte sind zu berücksichtigen, Anregungen der Landesplanung und so weiter“, erklärt Müller, was alles zu tun ist, um neue Bauplätze zu erschließen. Nach dem einmütigen Ratsbeschluss stehe der „Verwirklichung nun nichts mehr im Wege“.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Wahl eines Gemeindewahlleiters. Für den Fall, dass die Beigeordneten sich selbst um ein Mandat bewerben, Vertrauensperson oder stellvertretende Vertrauensperson sein sollten, wurde Gemeindeoberamtsrat Rainer Junk einstimmig zum besonderen stellvertretenden Gemeindewahlleiter erkoren.

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