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Einmal die Welt von oben sehen

Einmal die Welt von oben sehen

Marpingen. Und endlich war es Sonntag. Wir trafen uns auf dem Marpinger Segelflugplatz, wo Stefan schon auf uns wartete. Zuerst sahen wir zu, wie ein Segelflugzeug mit einer Stahlseilwinde hochgezogen wurde. Bevor wir bei schönem Flugwetter mit dem Motorsegler in die Lüfte steigen konnten, musste dieser aber noch betankt werden

Marpingen. Und endlich war es Sonntag. Wir trafen uns auf dem Marpinger Segelflugplatz, wo Stefan schon auf uns wartete. Zuerst sahen wir zu, wie ein Segelflugzeug mit einer Stahlseilwinde hochgezogen wurde. Bevor wir bei schönem Flugwetter mit dem Motorsegler in die Lüfte steigen konnten, musste dieser aber noch betankt werden. Dann ging es los!Wir flogen nacheinander und jeder durfte sich seine Ziele selbst aussuchen. Vor dem Start war uns allen etwas mulmig zumute. Doch die gute Aussicht ließ uns dies vergessen. Im Motorsegler selbst waren wir mit Sicherheitsgurten angeschnallt und sprachen mit dem Piloten Stefan über Funk. Nachdem wir viele Fotos von der Schule und unserem Heimatort gemacht hatten, durften wir sogar einmal selbst fliegen, was uns sehr viel Spaß machte und sehr aufregend war. Wegen einiger Windböen war aber nicht nur die Landung, sondern auch der Flug teilweise etwas holprig.In der Schaumbergregion gibt es zwei Segelflugplätze.Wir haben uns mit dem Marpinger Segelflugplatz beschäftigt. Dieser ist nicht nur für Profis sehenswert, sondern auch für Jugendgruppen, die dort sogar zelten oder übernachten können. Erst Schnupperkursus machenAuch interessierte Anfänger ab 14 Jahren können dort einen Schnupperkursus belegen, der nicht viel kostet und durch den sie herausfinden können, ob der Magen überhaupt mitspielt. Ab 17 Jahren hat man sogar die Möglichkeit, den Flugschein zu machen. Vor der ersten offiziellen Flugstunde muss man allerdings eine Tauglichkeitsprüfung beim Arzt bestehen. Die Ausbildung dauert drei bis vier Jahre. Alle Fluglehrer des Marpinger Segelflugplatzes übernehmen ihre Aufgabe ehrenamtlich.Ausbildungsleiter und Fluglehrer Stefan, der uns unseren ersten Schnupperflug ermöglicht hat, kam durch einen Freund mit 16 Jahren zum Fliegen. Er ist selbst Hobbyflieger und ist so oft wie möglich während der Saison, also von April bis Ende Oktober, auf dem Segelflugplatz.Für die, die meinen, Segelfliegen wäre langweilig, kommt hier der Adrenalin-Kick: Ein Segelflieger kann bis zu 300 Stundenkilometer schnell fliegen. Aber keine Angst, denn das sind nur die Höchstwerte. Also raus aus dem Sessel und hin zu den Motor- und Segelfliegern. Einige dieser Informationen hat uns freundlicherweise der Alterspräsident des Aero-Club Saar, Hugo Jordan, bereitgestellt, der selbst seit 60 Jahren fliegt. Sophie Oster, Rebecca Eifler, Friederike Schu, Arnold-Janssen- Gymnasiums, St.Wendel, Klasse 8b