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Schulhofumbau wird Ferienspaß

Schulhofumbau wird Ferienspaß

Alt-Saarbrücken. Die Sozialpädagogen der Freiwilligen Ganztagsgrundschule Folsterhöhe laden Schüler und Eltern ein, in den Osterferien den Schulhof mit umzubauen. Das Saarbrücker Amt für Kinder, Bildung und Kultur begleitet das Projekt. Dessen Ziel: Kinder und Eltern sollen sich in neuen Situationen erleben und voneinander lernen

Alt-Saarbrücken. Die Sozialpädagogen der Freiwilligen Ganztagsgrundschule Folsterhöhe laden Schüler und Eltern ein, in den Osterferien den Schulhof mit umzubauen. Das Saarbrücker Amt für Kinder, Bildung und Kultur begleitet das Projekt. Dessen Ziel: Kinder und Eltern sollen sich in neuen Situationen erleben und voneinander lernen.Der Anlass: Das städtische Amt für Grünanlagen, Forsten und Landwirtschaft lässt während der Osterferien einen Teil des Schulhofes neu gestalten. Fachleute, die bereits vergleichbare Umbauten in Saarbrücken begleitet haben, zeigen den Kindern, wie sie sich einbringen können.

Es handelt sich der Stadtpressestelle zufolge um die Experten von der "Ochsenfurter Spielbaustelle". Die sind vielseitige Handwerker und Pädagogen in einem und haben ein offenes Ohr für die Wünsche der Jungen und Mädchen.

Die Grundschüler erfahren bei der Mitmachaktion zum Beispiel, wie sie ein Baumhaus oder eine Spiellandschaft selbst gestalten können. Die kindgerechte Erneuerung des Schulhofes kostet der Stadt zufolge rund 190 000 Euro. Der Hof soll bis zum Schulfest am Samstag, 18. Juni, fertig sein. Bisher hat eine vom Grünamt beauftragte Gartenbaufirma eine Hangwellenrutsche, einen Reifenschwinger, eine Zweifach- und Nestschaukel sowie eine Wasserrutsche mit großer Sandspielzone angelegt. Zudem baute sie Sitzstufen ein.

Sobald die Fundamente für den neuen Anbau des Schulhauses erstellt sind, kommt frischer Asphalt auf den Schulhof. Zum Schluss bekommt der Hof eine Kletterspinne, Bolztore und einen Ballfangzaun.

Das Mitmachkonzept hat sich der Stadt zufolge in den vergangenen Jahren bei einigen Spielplätzen bewährt. So waren Kinder und Eltern schon in Dudweiler, Brebach, Malstatt und Burbach am Bau beteiligt. Schließlich seien Kinder die wahren Spiel-Experten. Und deshalb sollten sie das Gelände mitplanen und auch ihre Ideen mit verwirklichen.

Besonders wichtig seien kindergerechte Höfe der Ganztagsgrundschulen. Kinder nutzten diese Höfe viel intensiver, da sie ja bis in den späten Nachmittag in der Schule bleiben, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Daher müsse das Schulgelände vielen Ansprüchen gerecht werden. Die Kinder brauchten Platz und Anreize, sich zu bewegen, aber auch Möglichkeiten, sich zu entspannen - um dann wieder zu spielen und Spaß zu haben.

Zudem müssten Kinder Natur erleben und sich als Künstler und Handwerker versuchen können. Und bei Regen müssten sie sich unterstellen können. red