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Zwei Menschen bei Gasexplosion schwer verletzt

Zwei Menschen bei Gasexplosion schwer verletzt

Hüttersdorf. Gestern, kurz vor Mittag, ist das Unglück geschehen: Ein lauter Knall schreckte die Anwohner der Berliner Straße in Hüttersdorf auf, im Haus Nummer 56 flogen die Schaufensterscheiben heraus. Eine gewaltige Gasexplosion erschütterte die Straße. Der hinter dem Haus befindliche Anbau samt Balkon stürzte ein

Hüttersdorf. Gestern, kurz vor Mittag, ist das Unglück geschehen: Ein lauter Knall schreckte die Anwohner der Berliner Straße in Hüttersdorf auf, im Haus Nummer 56 flogen die Schaufensterscheiben heraus. Eine gewaltige Gasexplosion erschütterte die Straße. Der hinter dem Haus befindliche Anbau samt Balkon stürzte ein. Wie genau es in dem Gasgeschäft zur Detonation kam, war nach Angaben von Polizeihauptkommissar Wolfgang Barbian, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Lebach, am Abend noch unklar. Die Kripo Saarbrücken übernahm die Ermittlungen.Und der Einzige, der vielleicht weiß, was geschehen ist, liegt im Lebacher Krankenhaus. Dabei handelt es sich um den Firmeninhaber, der bei der Explosion schwer verletzt wurde. "Lebensgefahr besteht jedoch nicht", versicherte Barbian. Eine weitere Verletzte meldete sich am Nachmittag. Die Frau war in einNachbarhaus leicht verletzt worden und begab sich in ein Saarlouiser Krankenhaus.Um keine weiteren Menschen in Gefahr zu bringen, wurden die Anwohner aus den umliegenden vier Häusern evakuiert, berichtete Barbian weiter. Denn auch bei der Räumung bestehe Explosionsgefahr. Wann sie in ihre Häuser zurückkehren können, sei noch nicht sicher. "Wir müssen die Häuser noch genau in Augenschein nehmen und gucken, ob sie Risse haben", erläuterte Barbian. Das Haus des Firmeninhabers wird wohl vorerst nicht bewohnbar sein. Genaueres kläre derzeit ein Statiker. Im ersten Geschoss über dem Geschäft lebt der Inhaber mit seiner Frau. Im zweiten Obergeschoss der Sohn mit seiner Frau. Um die Evakuierten kümmert sich derzeit das Ordnungsamt der Gemeinde. Im Einsatz waren bis zum Abend Feuerwehrleute aus Schmelz, Dillingen, Saarlouis, Lebach und das Technische Hilfswerk. Auch der Gefahrstoffzug (ABC-Zug) des Landkreises Saarlouis rückte am, da auch Gas als Gefahrenstoff gilt.