Kappensitzung der „Neimerder“ und des TuS Wallerfangen in der Walderfingia

Kappensitzung : Doppelspitze fürs Bürgermeisteramt

Auch die lokale Politik bewegte das Publikum der Kappensitzung in Wallerfangen.

„Be-kanntmachung!“, schallte es Samstagnacht aus der „Walderfingia“. Der Ausscheller der „Neimerder“, Detlef Schwarz, zog bei der gemeinsamen Kappensitzung mit dem TuS Wallerfangen über die lokale Politik her. Prangerte das Hin und Her bei Kita-Gebühren an, die kaputte Brücke in Ihn und die zahlreichen Baustellen der Gemeinde.

Der beste Freund einer Hexe ist ihr Besen, versicherte Ruth Ackermann und zauberte mit viel Maggi Kevin Klösel aus der Bütt. Davor hatte sich Norma Hewer über das leidige Eheleben ausgelassen, und die Sketchgruppe hatte es ausgenutzt, mal wieder allein zu sein. Über die Eskapaden ihrer Oma ließen sich Daniel Brühl und Patrick Fritz aus. Die fahre ständig zu schnell, damit sie ankomme, bevor sie vergessen habe, wo sie hin wollte. Als Alternative fürs Bürgermeisteramt stellten sich Moni Scholl und Neimerder-Präsidentin Bärbel Kirst vor. Eine „Doppelspitze für Wallerfangen“, getreu dem Sessionsmotto: „Lasst die Narren hier regieren, dann tut‘s im Rathaus funktionieren.“

Die Gesangsgruppe „Schiefe Töne“ bot ein Medley mit deutschen Hits der 80er Jahre. Das Duo „Dreierpasch“ sorgte den Abend über für Livemusik und Schunkler und stand zusätzlich als Stimmungsmacher auf der Bühne. Zur Gymnastik animierte die Boygroup das bewegungswillige Publikum. Gelenkigen Einsatz zeigte zudem Janina Serr als Tanzmariechen.

Abwechslungsreich waren die Tänze, vom Marschtanz der Jugendgarde und ihrem Showtanz als Schlümpfe bis zum Cowgirl-Tanz der Juniorengarde, dem Marsch der Aktivengarde, den wilden 20ern der „Revivals“, einem getanzten Ausflug der Aktivengarde mit der Zeitmaschine und dem abschließenden Männerballett im Schulalltag.

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