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Kappensitzung in St. Barbara mit den Hansenberger Erdbeernarren

Erdbeernarren : Mit dem Bus raus aus der Zivilisation – nach Gisingen

Die Hansenberger Erdbeernarren sorgten am Freitagabend bei ihrer ersten Kappensitzung des Jahres für viel Stimmung.

In doppelter Ausführung tobten die „Erdbeernarren“ am Freitagabend durch ihre erste Kappensitzung 2019 im Dorfgemeinschaftshaus St. Barbara. Einmal live die Vorführung auf der Bühne und gleichzeitig per Video in der Sektbar. Zuvor hatte die einzige Königin in der Gemeinde Wallerfangen, Katia I., befreundete Vereine mit hochprozentigem Erdbeersaft begrüßt. Nur ein paar Schritte weiter bändigte im Flur Trainerin Steffi Essler eine Gruppe munterer junger Einhörner. Dann unterhielten die Hansenberger „Erdbeernarren“ bis etwa Mitternacht mit einem abwechslungsreichen Programm.

Durch Tanz, Gesang und Büttenreden führte galant Dominik Trenz als sexy Travestie-Moderator. Närrische Unterstützung von außerhalb leisteten unter anderen Maja und Klaus sowie das Tanzduo Peter und Christian, die „Flatschniggel“, dazu die sprungstarken Tanzmariechen vom TSC Gisingen-Brotdorf. Aus den eigenen Reihen des Hansenberger Vereins kamen die Tanzbeerchen. Das sind mit vier bis sieben Jahren die jüngsten Aktiven des Vereins. In flotter Cowboy-Manier folgten die Wild Berrys, später die rockenden Erdbeer-Teens und die Kindergarde.

Erstmals in der Bütt waren Michelle Schwarz und Emma Sander, beide elf Jahre jung. Mit dem Bus fuhren sie „ins erste Dorf hinter der Grenze“, ins benachbarte Gisingen. Und damit „raus aus der Zivilisation“. Mit einem Piratentanz eroberte die gemischte Tanzgruppe der „Beerenklauer“ gegen Programmende die Bühne. Die „Erdbeerqueens“ kamen als Engel und Teufel daher. Von Kämpfern mit Laserschwertern zu Ballettratten in roten Röckchen entwickelten sich zum Finale hin acht junge Männer der „Strawberry Captains“ bei ihrem Premierenauftritt.