Alfred Gulden im Historischen Museum Wallerfangen

Alfred Gulden : Auf Knopfdruck spricht Alfred Gulden im Museum

Eine neue Form der Vermittlung eines historischen Ereignisses hat sich der Verein für Heimatforschung Wallerfangen ausgedacht. Auf Knopfdruck erklingt aus einem Audioplayer die Stimme des Wallerfanger Dichters Alfred Gulden.

Zu Gehör kommen zwei von ihm verfasste Texte über den alten Kreuzweg auf den Limberg, darunter ein einfühlsames Gedicht über die beschädigten Kreuzwegfiguren im Wald nach ihrer Zerstörung während der Französischen Revolution.

Seit knapp zwei Jahren befindet sich eine Muttergottes mit dem toten Christus auf dem Schoß von der letzten Station des Kreuzweges im Besitz des Museums. Obwohl im Jahre 1794 von Niederlimberger Revolutionären stark beschädigt, bietet die lebensgroße barocke Plastik des namhaften Metzer Bildhauers Pierrard de Coraille aus dem 18. Jahrhundert immer noch einen eindrucksvollen Anblick. Ihre Geschichte als Bestandteil des alten Kreuzweges und seiner Zerstörung war bisher auf einer Tafel hinter der Figur zu lesen. Seit vergangener Woche kann man stattdessen auf Tastendruck Text und Stimme von Alfred Gulden hören.

Die neue Attraktion des Museums wird in einer Veranstaltung im Museum am Sonntag, 17. Februar, um 17 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt. Alfred Gulden wird anwesend sein.

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