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Fair-Kaufhaus zieht in neue Räume

Fair-Kaufhaus zieht in neue Räume

Lebach. Das Fair-Kaufhaus in Lebach ist nun auch offiziell umgezogen. In einer kleinen Feierstunde stellten Petra Ferdinand-Storb, Vorsitzende der Awo Lebach, und die evangelische Pfarrerin der Kirchengemeinde Lebach-Schmelz, Andrea Sattler, die neuen Räumlichkeiten in dem ehemaligen Ihr Platz in der Fußgängerzone vor

Lebach. Das Fair-Kaufhaus in Lebach ist nun auch offiziell umgezogen. In einer kleinen Feierstunde stellten Petra Ferdinand-Storb, Vorsitzende der Awo Lebach, und die evangelische Pfarrerin der Kirchengemeinde Lebach-Schmelz, Andrea Sattler, die neuen Räumlichkeiten in dem ehemaligen Ihr Platz in der Fußgängerzone vor.

Viele Ehrenamtliche halfen bei dem Umzug von der Marktstraße in die City. Die Regale ließ der Vormieter stehen. Übersichtlich können nun die vielen Kleiderspenden einsortiert werden. Das übernehmen Sina Braun und Irina Rabinovic, zwei weitere Kräfte sollen das Team ab nächsten Monat unterstützen.

Vor drei Jahren wurde das Fair-Kaufhaus in Kooperation von Awo, Ortsverband Lebach, Diakonischem Werk und der evangelischen Kirchengemeinde Lebach-Schmelz gegründet. Mittlerweile wurde der Verein Fair-Kaufhaus daraus. Pfarrerin Andrea Sattler schilderte, dass bei der Kirche und bei der Awo immer mehr Menschen nach Kleidung nachfragten. Daher sei die Idee des Kaufhauses entstanden. Es sollte sich allerdings von den üblichen Kleiderkammern abheben. Die potenziellen Kunden sollten auch das Gefühl haben, einkaufen zu gehen, also in ein Geschäft gehen, sich alles anschauen und auch an der Kasse bezahlen können, wenn auch einen geringen Beitrag. kü

Meinung

Alles richtig gemacht

Von SZ-Redakteurin

Monika Kühn

Neue helle Räume, mehr Platz und eine repräsentative Lage - einen besseren Platz hätte der Verein Fair-Kaufhaus Lebach nicht finden können. Aber auch die Fußgängerzone profitiert davon. Ein Leerstand weniger. Doch das sollte nicht der Hauptgrund sein. Vielmehr können Menschen mit kleinem Geldbeutel nun genauso einkaufen wie alle übrigen. Nichts gegen Kleiderkammern. Doch in diesen kann sich kein Shoppinggefühl entwickeln. Man kann nicht einfach mal durchgehen, sich alles anschauen. Das ist nur hier möglich. Die Lage ist zentral, und es war immer schon ein Geschäft.