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"Das Fahrzeug ist ein Alleskönner"

"Das Fahrzeug ist ein Alleskönner"

Saarwellingen. Unter seiner Motorhaube schlummern 300 PS, sein stattliches Gewicht beträgt 14,5 Tonnen, der Preis beträgt stolze 255000 Euro und: Das neue Löschfahrzeug mit der Bezeichnung LF 2035 ist der Stolz der Feuerwehr Saarwellingen. Am Samstag wurde das Fahrzeug auf dem Schlossplatz seiner Bestimmung übergeben

 Bürgermeister Michael Philippi überreicht Wehrführer Bernd Paul und Löschbezirksführer Stefan Müller die Schlüssel zum neuen Löschfahrzeug. Foto: Heike Theobald
Bürgermeister Michael Philippi überreicht Wehrführer Bernd Paul und Löschbezirksführer Stefan Müller die Schlüssel zum neuen Löschfahrzeug. Foto: Heike Theobald

Saarwellingen. Unter seiner Motorhaube schlummern 300 PS, sein stattliches Gewicht beträgt 14,5 Tonnen, der Preis beträgt stolze 255000 Euro und: Das neue Löschfahrzeug mit der Bezeichnung LF 2035 ist der Stolz der Feuerwehr Saarwellingen. Am Samstag wurde das Fahrzeug auf dem Schlossplatz seiner Bestimmung übergeben. "Damit die Feuerwehr ihre Aufgabe schnell und effektiv erfüllen und den gewünschten Erfolg erzielen kann, braucht sie, neben der richtigen Einsatzstruktur, auch modernstes technisches Equipment", sagte Saarwellingens Bürgermeister Michael Philippi. Moderne Technik sei allerdings auch ziemlich kostspielig, aber im Interesse der Sicherheit aller müsse die Gemeinde die erforderlichen Mittel für die Feuerwehr zur Verfügung stellen. "Das Fahrzeug ist ein Alleskönner", sagte Philippi, überließ es jedoch Wehrführer Bernd Paul und Löschbezirksführer Stefan Müller die Details zu verraten. Das neue Fahrzeug hat eine Pumpenleistung von 2900 Liter in der Minute bei zehn Bar, der Wassertank fast 3500 Liter. Außerdem gibt es einen Tank mit 200 Liter Schaummittel. Die Liste der technischen Ausstattung ist lang, aber auf ein Gerät wollte Thomas Hentschel, Geschäftsführer der Technischen Werken der Gemeinde Saarwellingen (TWS) besonders aufmerksam machen. Ein Gasmessgerät, dass bis zu vier verschiedene Gase gleichzeitig erkennen und messen kann. Die TWS spendierte der Feuerwehr dieses Gerät. Der Vorgänger des neuen Löschfahrzeuges wandert nach Polen in die Gemeinde Zegocina im Landkreis Bochnia. Eine Abordnung war am Samstag da, um das Fahrzeug zu übernehmen. Da die winterlichen Temperaturen nicht gerade einladend gewesen sind, lange im Freien die neue Errungenschaft der Saarwellinger Wehr zu feiern, lud sie ins Feuerwehrgerätehaus zum kleinen Umtrunk ein.