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Starke Neuzugänge bei den Hornets

Starke Neuzugänge bei den Hornets

Saarlouis. Ab diesem Samstag heißt es wieder "Let's play ball" auf dem Baseballfeld "In den Fliesen" in Saarlouis. Mit dem Heimspiel gegen den deutschen Vizemeister Mannheim Tornados (ab 12 Uhr) starten die Saarlouis Hornets in die neue Saison der Baseball-Bundesliga Gruppe Süd

Saarlouis. Ab diesem Samstag heißt es wieder "Let's play ball" auf dem Baseballfeld "In den Fliesen" in Saarlouis. Mit dem Heimspiel gegen den deutschen Vizemeister Mannheim Tornados (ab 12 Uhr) starten die Saarlouis Hornets in die neue Saison der Baseball-Bundesliga Gruppe Süd. Und es hat sich einiges getan bei den Hornets, die mit der vergangenen Saison nicht zufrieden sein konnten. Unter anderem trennte man sich während der Saison vom neu verpflichteten Trainer Frederick Beitler und von Leistungsträger Chris Sweeney. Beitler ließ die nötige Fachkompetenz vermissen, bei Sweeney passte es aus disziplinarischen Gründen nicht. Auf der Suche nach einem neuen Trainer wurde der Verein bald fündig: Der Australier Leo Vivona, 37, der unter anderem die tschechische Nationalmannschaft und Clubs in Australien trainierte, soll zusammen mit Co-Trainer Tom Gapp die Hornets wieder in ruhigere Gewässer führen. Gapp hatte die Mannschaft in der Restsaison 2008 betreut und wird sich nun aus beruflichen Gründen verstärkt um die Nachwuchsarbeit kümmern. "Leo ist nachgewiesenermaßen ein Fachmann. Er macht auch einen sehr guten Eindruck, legt vor allem großen Wert auf Disziplin", sagt Hornets-Pressesprecher Holger Engels. Der neue Trainer brachte auch gleich noch einen neuen hochkarätigen Spieler mit: Mit dem 27-jährigen Whitney Pierce kommt ein Fänger mit großer Erfahrung nach Saarlouis. Er spielte unter anderem in Europa, Australien und drei Jahre bei den Baltimore Orioles in den USA. "Er soll und wird hier Leistungsträger werden, da sind wir uns sicher", sagt Engels. Neuzugang Nummer drei ist Werfer Kenny Camp. Auch bei dem 24-Jährigen aus Atlanta wissen die Hornets, worauf sie sich einlassen: Er wurde von Nationaltrainer Greg Frady beobachtet und empfohlen. Nicht mehr dabei sind dagegen der Tscheche Simon Prochazka, die beiden US-Amerikaner Seth Nowakowski und Salvatore Messina sowie Thorsten Dehm, der seine Karriere beendet hat. "Ohne Verstärkungen von außen geht es einfach nicht, gerade bei uns in der Südgruppe", erklärt Holger Engels. "Wir haben hier mit Regensburg, Heidenheim und Mannheim drei sehr starke Klubs. Regensburg als deutscher Meister hat viel investiert, Heidenheim auch. Für uns ist Platz vier realistisch, das heißt, wir wollen wieder in die Play-offs kommen." Die hatten die Hornets in der vergangenen Saison verpasst. Trotzdem werden mit Dominik Roth, Alexander Bach, David Jacob und Alexander Irsch wieder junge Eigengewächse ihre Chance bekommen. "Es soll eine Mischung aus Erfahrung und Jugend sein, wir wollen etwas entwickeln", sagt Engels.