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Handball
Handball: Pokal-Aus für Wölfe und Wombats

Der Saarlouiser Marvin Klein setzt sich hier schön am Merziger Kreis durch. Die HGS gewann das Duell der Saarlandligisten mit 19:11, schied aber aus.
Der Saarlouiser Marvin Klein setzt sich hier schön am Merziger Kreis durch. Die HGS gewann das Duell der Saarlandligisten mit 19:11, schied aber aus. FOTO: Ruppenthal
Merzig/Brotdorf. Die Überraschung blieb aus: Vor 220 Zuschauern in der Saarlouiser Steinrauschhalle haben sich im ersten Halbfinal-Turnier um den Handball-Saarlandpokal am vergangenen Samstag mit den HF Illtal und dem SV 64 Zweibrücken die Favoriten durchgesetzt. Sie treffen an Ostermontag auf die VTZ Saarpfalz und den TV Niederwürzbach. Von Lucas Jost

Die Überraschung blieb aus: Vor 220 Zuschauern in der Saarlouiser Steinrauschhalle haben sich im ersten Halbfinal-Turnier um den Handball-Saarlandpokal am vergangenen Samstag mit den HF Illtal und dem SV 64 Zweibrücken die Favoriten durchgesetzt. Sie treffen an Ostermontag auf die VTZ Saarpfalz und den TV Niederwürzbach.


Von der ersten Partie an ließen die Oberligisten wenig Zweifel daran, dass sie sich durchsetzen würden. Zum Auftakt wies Illtal Gastgeber HG Saarlouis II mit 22:13 in die Schranken. Der zweite Saarlandligist, der HSV Merzig/Hilbringen, sah gegen Zweibrücken beim 16:23 ebenfalls wenig Land. Der HSV war mit einem Mini-Kader von nur zehn Spielern angetreten. „Der Deckungsverband war heute nix. Da bin ich enttäuscht“, sagte Wölfe-Trainer Michael Göbel. „Aber das war uns vor der Saison klar. Wir haben eine komplett neue Mannschaft und viel Arbeit vor uns.“

Ausrichter HG Saarlouis II drehte immerhin in seinem letzten Spiel gegen den HSV noch einmal auf: Der Achte der Saarlandliga gewann das Duell gegen den Zweiten mit 19:11. In der Liga muss der HSV nun an diesem Samstag, 18 Uhr, beim Siebten HSG Nordsaar ran.

Während in Saarlouis die Überraschung ausblieb, fand sie einen Tag später in Zweibrücken statt. Sieger beim zweiten Halbfinalturnier wurde der favorisierte Oberligist VTZ Saarpfalz. Platz zwei ging jedoch unerwartet an Saarlandligist TV Niederwürzbach, der Oberligist HSG Völklingen 21:20 schlug.

Der TuS Brotdorf II, der einzige Verbandsligist im Feld, verlor erwartungsgemäß alle Spiele. Ein Weiterkommen wäre auch eine echte Sensation gewesen. „Völklingen steht in der Oberliga mit dem Rücken zur Wand. Wir haben gehofft, dass sie den Fokus auf die Liga legen. Auch gegen Niederwürzbach wollten wir was reißen. Aber unsere Gegner waren zu gut, zu motiviert und zu fit“, bedauerte TuS-Spieler Timm Reinert. Zum Abschluss gegen den TV Niederwürzbach zeigte Brotdorf seine beste Leistung und hielt lange mit. Dann setzte sich der Saarlandliga-Meister aber ab und gewann mit 21:15.



An diesem Samstag, 19 Uhr, tritt die erste Mannschaft des TuS (Tabellenfünfter) in der Saarlandliga bei der SGH St. Ingbert (Elfter) an.