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Auch in Wallerfangens Ortsteilen gibt's überall die Gelben Säcke

Auch in Wallerfangens Ortsteilen gibt's überall die Gelben Säcke

Wallerfangen. Gelbe Säcke gehören regelmäßig zum Ortsbild, ob einzeln oder aufgetürmt zu unübersehbaren Haufen. Wer seine Verpackungen beim Abfuhrtermin bereitstellen will, kann die entsprechenden Kunststoffsäcke an Ausgabestellen kostenlos abholen. In der Gemeinde Wallerfangen benennt das Nachrichtenblatt seit einiger Zeit nur vier Stellen, und die liegen alle in Wallerfangen selbst

Wallerfangen. Gelbe Säcke gehören regelmäßig zum Ortsbild, ob einzeln oder aufgetürmt zu unübersehbaren Haufen. Wer seine Verpackungen beim Abfuhrtermin bereitstellen will, kann die entsprechenden Kunststoffsäcke an Ausgabestellen kostenlos abholen. In der Gemeinde Wallerfangen benennt das Nachrichtenblatt seit einiger Zeit nur vier Stellen, und die liegen alle in Wallerfangen selbst."Die anderen Orte stehen nicht drin? Das ist dann wohl bei der Umstellung des Amtsblattes passiert", sagte Klaus Schönberger, zuständig für die Wertstoffberatung in Wallerfangen. "Vielen Dank für den Hinweis", hieß es auf Anfrage bei der Gemeindeverwaltung. "Wenn es keine Probleme damit gibt, fällt so was nicht ohne Weiteres auf. In der nächsten Ausgabe ist das korrigiert." Denn weiterhin gibt es in der Gemeinde Wallerfangen die Gelben Säcke auch vor Ort. Entweder bei Ortsvorstehern oder in gut frequentierten Geschäften. So in Gisingen im Dorfladen, in Ittersdorf in "Brigittes Shop" und in Kerlingen in der Bäckerei "Benzschawel". In Rammelfangen hält Ortsdiener Michael Hoen die gelben Behältnisse bereit.

Wallerfangen hat mit rund 5000 Einwohnern den höchsten Bedarf an Gelben Säcken. Dafür gibt es dann fünf Ausgabestellen. Die sind beim Hausmeister im Rathaus, beim Wasserleitungszweckverband in der Felsberger Straße, in den Bäckereien Bollbach sowie Welling und im Lebensmittelgeschäft Gärtner.

Spitzenreiter bei der Ausgabe sei eine beliebte Wallerfanger Bäckerei, teilte die Firma Paulus in Friedrichsthal mit. Diese Firma liefert die Gelben Säcke an und fährt sie gefüllt auch wieder ab. Einmal im Monat steuere einer ihrer Mitarbeiter die Ausgabestellen an und liefere kistenweise Gelbe Säcke. "Das orientiert sich am jeweiligen Bedarf. Manche Orte auf dem Gau zum Beispiel hatten im Januar noch genügend vorrätig."

Eine Art Bringdienst für ältere oder behinderte Menschen gebe es nicht, sagte Klaus Schönberger. Aber "wer einen Gelben Sack braucht, der hat bisher immer einen bekommen". Das gehe notfalls durch direkten Kontakt mit den dafür zuständigen Leuten.