Der Behindertenbeauftragte der Stadt Lebach Pascal Borr setzt sich ein

Rathaus : Nur mit Hilfe geht’s auf Rädern ins Lebacher Rathaus

Seit über zwei Jahren ist Pascal Borr nun ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Lebach. Von Beginn an kündigte er an, eine Aufstellung von aus seiner Sicht kritischen Punkten zu erarbeiten.

Die Liste der Erschwernisse und Hindernisse, die öffentliche Gebäude und Straßen für Rollstuhlfahrer mit sich bringen, wurden bereits in einem Katalog, der von Borr erstellt wurde, zusammengefasst und den Verantwortlichen der Stadt Lebach und dem Stadtrat vorgelegt. Viele Hindernisse wurden mittlerweile beseitigt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Lebach.

Einer der oft kritisierten Punkte ist der vordere Eingangsbereich des Rathauses. Da die Tür für einen Rollstuhlfahrer alleine nicht zu öffnen ist, ist eine gut erreichbare Klingel am Eingang angebracht worden, mit der sich Menschen mit Rollstuhl (aber auch mit Rollator oder auch Väter/Mütter mit ihrem Kinderwagen) bemerkbar machen können. Sie erhalten dann kurzfristig Hilfe durch das Personal des Rathauses.

Lieber würden Rollifahrer natürlich uneingeschränkt und selbständig den Eingang barrierefrei nutzen können, ohne dass sie auf die Hilfe von anderen angewiesen sind. Man sei aber auf jeden Fall auf dem richtigen Weg, Menschen mit Behinderungen das Leben ein wenig zu erleichtern.

Die nächste Sprechstunde von Borr findet statt am Donnerstag, 27. Juni, jeweils von 14 bis 16 Uhr, im Rathaus Lebach, 3. Etage, Zimmer 313 (auch über den Fahrstuhl erreichbar), Telefonnummer während der Sprechstunde: (0 68 81) 5 92 12. In dringenden Fällen ist Borr auch privat erreichbar, unter Tel. (01 73) 3 15 99 02 oder per E-Mail: pborr@web.de

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