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Kegeln: Wirbel um Lebacher Relegationsspiel

Kegeln: Wirbel um Lebacher Relegationsspiel

Lebach. Das Zittern im Abstiegskampf für die Zweitliga-Kegler des KSC Lebach geht weiter. Ursprünglich sollte der KSC, der in der Süd-Staffel der zweiten Liga Drittletzter wurde, am Samstag in Heiligenhaus ein Relegationsspiel gegen den Drittletzten der Nord-Staffel, Eintracht Heringen (Hessen), bestreiten

Lebach. Das Zittern im Abstiegskampf für die Zweitliga-Kegler des KSC Lebach geht weiter. Ursprünglich sollte der KSC, der in der Süd-Staffel der zweiten Liga Drittletzter wurde, am Samstag in Heiligenhaus ein Relegationsspiel gegen den Drittletzten der Nord-Staffel, Eintracht Heringen (Hessen), bestreiten. Doch nun hat Fortuna Trier, hinter Lebach Vorletzter und damit Absteiger, Protest gegen den Lebacher Sieg am letzten Spieltag in Hüttersdorf eingelegt. Danach ist das Relegationsspiel vom Deutschen Schere-Kegler-Bund verschoben worden. Trier moniert, dass Lebach vor der Partie auf der Bahn in Hüttersdorf trainiert habe, obwohl das laut Satzungen verboten ist. Hintergrund: Kegler des KSC hatten an der Qualifikation zur Saarlandmeisterschaft teilgenommen, die auf der Hüttersdorfer Bahn ausgetragen wurde. "Der Protest von Trier hat eigentlich keine Chance", sieht Lebachs Vorsitzender Ernst Reuter dem Urteil, das in den kommenden Tagen fällt, gelassen entgegen. Schließlich habe es sich bei den Qualifikationen um einen offiziellen Wettkampf und nicht um eine Trainingseinheit gehandelt. Übrigens gab es noch einen zweiten Protest - und zwar von Relegationsgegner Heringen gegen den Austragungsort Heiligenhaus. "Da Heiligenhaus bis letzte Saison in der zweiten Liga Süd kegelte, befürchtete Heringen, dass wir einen Vorteil hätten", berichtet Reuter. Neuer Austragungsort wird nun vermutlich Kamp-Lindfort (bei Düsseldorf). Während die Herren um den Verbleib in Liga zwei zittern, haben die Damen des KSC Lebach die Chance, in die erste Liga aufzusteigen. Lebach wurde in der Landesliga Vizemeister hinter den Kegelsportfreunden Hüttigweiler. Da die KSF aber nicht an der Aufstiegsrunde teilnehmen, rückte Lebach nach. Gegner in der Jakob-Theissen-Halle in der Saarbrücker Bismarckstraße am Samstag ab 11 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr sind Vertreter aus den Landesverbänden Rheinland-Pfalz, Westfalen und Hessen. sem