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Gresaubacher Debakel bei Meisterfeier des SV Auersmacher

Gresaubach. Was für eine Schlappe! Fußball-Verbandsligist SC Gresaubach hat sein Heimspiel am Freitagabend vor 600 Zuschauern in der Fußball-Verbandsliga gegen den SV Auersmacher mit 1:9 (0:7) verloren. Auersmacher steht nach diesem Sieg als Meister und Aufsteiger in die Oberliga fest

Gresaubach. Was für eine Schlappe! Fußball-Verbandsligist SC Gresaubach hat sein Heimspiel am Freitagabend vor 600 Zuschauern in der Fußball-Verbandsliga gegen den SV Auersmacher mit 1:9 (0:7) verloren. Auersmacher steht nach diesem Sieg als Meister und Aufsteiger in die Oberliga fest. Während die Gäste mit ihren zahlreich mitgereisten Fans den Titel feierten, schlichen die Gresaubacher Spieler mit hängenden Köpfen in die Kabine. Vor allem in der ersten Halbzeit bot der SCG eine absolut indiskutable Leistung. "Das Ergebnis sagt eigentlich alles", schüttelte SCG-Trainer Marko Hirt nach der höchsten Saisonniederlage den Kopf. "Wir hatten zwar ein paar Personalprobleme, das soll aber keine Ausrede für die fehlende Aggressivität auf unserer Seite sein", so Hirt weiter. Schon in der dritten Minute gingen die Gäste durch einen Kopfball von Andreas Wellner in Führung. Valentin Solovej sorgte mit einem Doppelpack in der 11. und 15. Minute dafür, dass die Begegnung bereits nach einer Viertelstunde entschieden war. Jonas Hector (27. Minute), Davic Cuccu (33. Minute), Tim Stegerer (35. Minute) und Valentin Solovej erhöhten bis zur Pause auf 7:0 für den neuen Meister. Im zweiten Spielabschnitt konnte der SCG durch einen Kopfball von David Dräger auf 1:7 verkürzen. Doch die Gäste legten noch zwei Treffer nach. Matthias Munz gelang in der 77. Minute das 1:8 und Tim Stegerer drei Minuten später das Tor zum 1:9-Endstand. Eine Niederlage kassierte auch der FV Lebach. Allerdings ging es beim 0:2 (0:0) der Theelstädter vor 130 Zuschauern gegen den 1. FC Saarbrücken II wesentlich enger zu als in Gresaubach. Erst in der 84. Minute brachte Kerim Abane die Gäste in Führung. Eine Minute vor dem Schlusspfiff verwandelte FCS-Schlussmann Fabian Seel einen Foulelfmeter zum 2:0-Endstand. Dieses Tor war übrigens der 100. Gegentreffer des FVL in dieser Spielzeit. sem