Fast-Absteiger Schaffhausen träumt von der Tabellenführung

Fast-Absteiger Schaffhausen träumt von der Tabellenführung

Schaffhausen. Vergangene Saison wäre der SSC Schaffhausen fast aus der Kreisliga A Saar abgestiegen. Erst am letzten Spieltag sicherte sich der SSC durch ein kurioses 5:5 in Bisten den Ligaverbleib

Schaffhausen. Vergangene Saison wäre der SSC Schaffhausen fast aus der Kreisliga A Saar abgestiegen. Erst am letzten Spieltag sicherte sich der SSC durch ein kurioses 5:5 in Bisten den Ligaverbleib. In dieser Saison läuft es viel besser: Nach acht Spieltagen ist Schaffhausen mit 17 Punkten Tabellenfünfter - nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter FC Ensdorf, bei dem es für die Mannschaft um den neuen Spielertrainer Carsten Hubrig auch die bislang einzige Niederlage (0:4) gab. An diesem Samstag um 16 Uhr steigt auf dem Rasenplatz in Schaffhausen nun das Topspiel der Kreisliga. Gegner ist der Tabellenzweite und Titelkandidat Stella Sud. "Ein Sieg wäre natürlich das I-Tüpfelchen auf den guten Start", so Hubrig. Denn zumindest für einen Tag wäre Schaffhausen Tabellenführer. Der SSC ist die erste Trainerstation des 28-Jährigen, der vom Landesliga-Absteiger SF Rehlingen nach Schaffhausen kam. "Die Arbeit hier macht sehr viel Spaß. Was in diesem Verein abgeht, ist top", lobt Hubrig. "Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist sehr gut, und es wird auch von Vereinsseite viel gemacht. So gibt es nach jedem Heim- oder Auswärtsspiel ein Essen", erklärt der SSC-Trainer. Um für den sportlichen Erfolg zu sorgen, ließ Hubrig Kurzpassspiel üben und setzte einige Akteure auf anderen Positionen ein. Das Gesicht der Mannschaft hat sich im Vergleich zur Vorsaison dagegen nur wenig verändert. Bis auf Hubrig, der im offensiven Mittelfeld spielt, und Torhüter Tobias Thielen (kam von Ensdorf) stehen dieselben Kicker auf dem Platz, die noch vor wenigen Monaten fast abgestiegen wären. Ein neuer Stürmer kommt aber in der Winterpause: Kevin Thinnes (bisher SSV Saarlouis) trainiert bereits beim SSC, ist aber noch nicht spielberechtigt. sem