Der neue Trainer kann für den Abstieg seines neuen Vereins sorgen

Der neue Trainer kann für den Abstieg seines neuen Vereins sorgen

Bisten. Jörg Hein wird in der kommenden Spielzeit Trainer beim TuS Bisten aus der Fußball-Kreisliga A Saar. Derzeit trainiert Hein den SSV Überherrn II und steht mit seiner Mannschaft an der Tabellenspitze der Kreisliga B Südwest. An diesem Samstag, 26. April, tritt Hein mit Überherrn II um 14.15 Uhr beim punktgleichen Verfolger Bübingen II an

Bisten. Jörg Hein wird in der kommenden Spielzeit Trainer beim TuS Bisten aus der Fußball-Kreisliga A Saar. Derzeit trainiert Hein den SSV Überherrn II und steht mit seiner Mannschaft an der Tabellenspitze der Kreisliga B Südwest. An diesem Samstag, 26. April, tritt Hein mit Überherrn II um 14.15 Uhr beim punktgleichen Verfolger Bübingen II an. Bleibt Überherrn II bis zum Saisonende Tabellenführer, könnte der Aufstieg für Hein mit seinem jetzigen Club gleichzeitig den Abstieg für seinen neuen Verein bedeuten. Denn wenn Überherrn II in die Kreisliga A Saar aufsteigt, würde es nach der derzeitigen Konstellation in den anderen Ligen in der Kreisliga A Saar vier Absteiger geben. Auf dem viertletzten Tabellenplatz liegt derzeit Bisten - vier Punkte hinter dem SSC Schaffhausen.Bisten kann sich noch retten "Dass ist natürlich eine kuriose Situation, aber damit müssen wir leben", erklärt der TuS-Vorsitzende Hardy Heiser. Bisten hat aber noch gute Chancen, den viertletzten Platz aus eigener Kraft zu verlassen. An diesem Sonntag, 27. April, 15 Uhr, gastiert der Tabellenvorletzte Wadgassen in Bisten. Danach spielt der TuS noch gegen den Drittletzten Hüttersdorf und gegen Schaffhausen. Der Klassenverbleib wäre für den TuS Bisten ein versöhnlicher Abschluss einer ziemlich turbulenten Saison. Im Winter verließ Trainer Uwe Geyer den Club. Spieler Michael Wagner übernahm das Traineramt. "Es war eine Super-Sache, dass er sich bereit erklärt hat bis Saisonende zu helfen", erklärt der Vorsitzende Heiser. Aber auch Wagner, der nun als Spielertrainer aktiv ist, hatte mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Einige Akteure fielen verletzt aus, andere kamen einfach nicht mehr. "So ist der Kader doch sehr klein geworden", erklärt Heiser. sem