Auch Nichtrauchern eine Chance geben

Auch Nichtrauchern eine Chance geben

RauchverbotAuch Nichtrauchern eine Chance gebenZum Artikel "Riesen Resonanz auf Raucher-Umfrage" (14

RauchverbotAuch Nichtrauchern eine Chance gebenZum Artikel "Riesen Resonanz auf Raucher-Umfrage" (14. April)Ich frage mich, was fällt der SZ noch alles ein, um gegen das Rauchverbot Stimmung zu machen? Sollen sich etwa alle Nichtraucher bei den Rauchern entschuldigen, dass sie jetzt in Restaurants und einigen Kneipen nicht mehr mitrauchen müssen?Es gibt immer noch genug Möglichkeiten für die Raucher, ihre Sucht auszuleben (zum Beispiel Inhaberkneipen und Raucherräume).Außerdem sind diese Umfragen nicht immer repräsentativ, da man nicht genau ermitteln kann, welche Gruppe von Lesern sich daran beteiligt hat. Also halten Sie den Ball flach und geben Sie den Nichtrauchern im Land eine Chance! Walter Hanser, Saarwellingen Rauchverbot bringt keinen NutzenZum Artikel "Riesen Resonanz auf Raucher-Umfrage" sowie zum Kommentar von Mathias Winters "Rauchen brennt auf den Nägeln" (15. April)Ex-Rauchern sagt man ja nach, dass sie eine ganz besonders widerspenstige Spezies Mensch sind: Freudetrunken, dass sie nicht länger wehrloses Opfer ihrer Lüste sind, zeigen sie mit moralisch erhobenem Zeigefinger auf die "bösen" Raucher und degradieren sie zu Menschen zweiter Klasse.Ich gebe es ja zu: Auch zehn Monate nach meinem letzten Griff zur Zigarette ertappe ich mich dabei, wie ich schon einmal abwertend über Raucher denke. Friedrich Nietzsche würde jetzt wohl schmunzeln, sagte er doch einst: "Jede Tugend hat Vorrechte: zum Beispiel dieses, zu dem Scheiterhaufen eines Verurteilten ihr eigenes Bündelchen Holz zu liefern."Spaß beiseite, Ernst komm: Auch als Nichtraucher finde ich ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie überflüssig. Für viele Menschen gehört die Zigarette zum Bier oder zum Kaffee einfach dazu. Klar: Kinder müssen vor Rauchern geschützt werden. Allerdings müsste diese Regelung bei Erwachsenen liberaler gehandhabt werden, schließlich haben diese einen freien Willen. Mir zumindest ist kein Fall bekannt, dass ein Nichtraucher durch Passivrauchen an Lungenkrebs erkrankt ist. Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, steigt proportional mit jeder gerauchten Zigarette. Meiner Meinung nach bringt ein generelles Rauchverbot keinen Nutzen. Stefan Dewes, Nalbach VerkehrBald wird es Zeit für eine BürgerinitiativeZum Artikel "Julis: Zeitlimit für 30er-Zone in der Werderstraße" (9./10. Februar)Es muss einen durch den immer stärker werdenden Verkehr in der Dillinger Werderstraße geplagten Anwohner schon aufregen, dass die Jungen Liberalen in Dillingen die Tempo 30-Zone in der Werderstraße für eine "überzogene Behinderung des Verkehrs" halten, der auf die Schulzeiten zu beschränken sei. Die Werderstraße ist mehr als zwei Kilometer lang und die Tempo30-Strecke 200 Meter.Der starke Verkehr in der Werderstraße ist wesentlich die Folge der Verkehrsleitung. Vor nicht vielen Jahren wurde der Ost-West-Verkehr in Dillingen durch drei Straßen geführt: Hüttenwerkstraße, Göben-/Friedrich-Ebert-Straße und die Werderstraße. Die erstgenannten sind inzwischen fast vollständig vom Durchgangsverkehr abgehängt worden. Die Beruhigung der Hüttenwerkstraße ist als Stadtmitte Dillingens aus stadtplanerischer Sicht verständlich. Die Beruhigung der Göbenstraße und Friedrich-Ebert-Straße vor nicht allzu langer Zeit mittels durchgängiger und ausnahmsloser Tempo 30-Beschilderung ist willkürlich und gegenüber der Werderstraße nicht gerechtfertigt und benachteiligt deren Anwohner.Die Werderstraße kann wegen geringer Breite und dichter Bebauung den Ost-West-Verkehr aus dem Raum St. Wendel/Lebach über die B269 in Richtung Merzig/Trier und über die neue Saarbrücke auf die A8 kaum aufnehmen.Wenn es überhaupt funktioniert, dann weil die duldsamen Anwohner ihre Autos auf den Bürgersteigen parken. Wer wird verantwortlich sein, wenn wegen zugeparkter Bürgersteige ein Unfall passiert? Wenn es so weiter geht, wird es Zeit für eine Bürgerinitiative in der Werderstraße. Manfred Breyer, Dillingen Baustelle an der A8LfS verdirbt unsden RadfahrspaßZum Artikel "Freie Fahrt erst ab September" (16. April)Den Nagel auf den Kopf getroffen hat der Autor mit diesem Artikel. Er zeigt, welche gravierenden Mängel im Planungs- und Organisationsbereich dieses Landesbetriebes für Straßenbau (LfS) herrschen. Wieso ist dem LfS der Zustand der Brücke nicht bekannt? Außerdem sind nicht nur die erheblichen Baukosten hier in Frage zu stellen - eigentlich eine dringende Angelegenheit für den Landesrechnungshof -, auch die zwingende Notwendigkeit der gesamten Baumaßnahme ist zu hinterfragen. Autobahnauf- beziehungsweise Abfahrten gibt es in der Nähe schließlich jede Menge, und was die zurückliegenden Jahrzehnte geklappt hat, hätte wohl auch in der Zukunft Bestand haben können. Die "Heinzelmännchen"-Baustelle - so nennt sie nun der Volksmund zu Recht, denn seit Monaten tut sich dort nichts (oder vielleicht doch nach "Heinzelmännchenart" wohl nachts, wenn alles schläft).Uns Fahrrad fahrenden Dillingern samt Anrainern sind angesichts dieser ärgerlichen Baustelle derzeit deshalb mal keine kürzeren Wege beschert - wir fahren, um beispielsweise per Rad entlang der Saar nach Saarlouis zu gelangen, erst einmal zur Autobahnanschlussstelle Rehlingen, um dort die richtige Radfahrseite zu erreichen, da die Zuwegung in Dillingen zum Radweg durch die scheinbar notwendige Baustelle versperrt ist. Somit wird es ein weiteres Jahr kein Radfahrvergnügen in diesem Bereich geben.In den Vorbereitungen für die Baumaßnahme hat daran offensichtlich niemand gedacht. Schilda lässt grüßen. Hans-Walter Plewka, Pachten