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Bürgermeisterwahl in Ensdorf
Potenzial für Tourismus und Wirtschaft nutzen

 Volker Greff, CDU, am Ensdorfer Freibad, das im Zusammenhang mit umliegenden Sportstätten ein wichtiger Bereich der Gemeinde ist
Volker Greff, CDU, am Ensdorfer Freibad, das im Zusammenhang mit umliegenden Sportstätten ein wichtiger Bereich der Gemeinde ist FOTO: Johannes A. Bodwing
Ensdorf. Volker Greff, CDU, bewirbt sich als Bürgermeister in Ensdorf.

Als Kandidat der CDU bewirbt sich Volker Greff, 48, um das Bürgermeisteramt in Ensdorf. „Um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das Optimum für unsere Gemeinde zu erreichen, Projekte anzugehen und umzusetzen.“ In der modernen Verwaltung der Bundesagentur für Arbeit habe er Führungserfahrung gesammelt, sagt Greff zu seinen Kompetenzen. „Ich beschäftige mich seit zehn Jahren damit, Verwaltungsprozesse effektiv und effizient zu gestalten.“ Durch 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen und Partei habe er auch den Blick von außen. Wegen seines niedrigen Alters stehe er „mindestens für die volle Amtszeit von zehn Jahren als Ihr Kümmerer und Macher zur Verfügung“. Obwohl Vorsitzender der CDU, gehe er unbelastet und auch nicht als Teil der Verwaltung in die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern, Rat und Gemeinde.


Es brauche eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Fraktionen, „um gemeinsam das Beste für Ensdorf zu erreichen“. „Wir müssen unsere Ressourcen bündeln, um sie zu stärken und effektiv einsetzen zu können“, sagt Greff zur Verwaltungsarbeit. Für Verwaltung und Bauhof möchte er „ein neues Miteinander, eine Kultur der Achtsamkeit“. Greff will mit der Verwaltung Qualitäts- und Dienstleistungsstandards für die Belange der Bürger definieren. Der direkte Kontakt soll über „regelmäßige Bürgersprechstunden und auch digitale Kommunikationskanäle“ erfolgen. Bei Problemen einer größeren Gruppe „werde ich diese zusammen ins Rathaus einladen und mit ihnen gemeinsam Lösungen erarbeiten“.

Als eine der ersten Maßnahmen im Amt sieht Greff „die Verlegung des Bahnhofs als Haltepunkt in die Ortsmitte und die Belebung des Marktplatzes mit Geschäften oder Ärzten“. Auch die Dorfgemeinschaft will er stärken. Die Gemeinde müsse noch familienfreundlicher werden, und alle Generationen sollen sich wohlfühlen und attraktive Angebote vorfinden. Wie das Freibad, das er sukzessive modernisieren will im Rahmen einer Gesamtstrategie. Dazu gehörten auch die umliegenden Sportanlagen. Denn Bad, Sportstätten und der Blick zum Saarpolygon machten Ensdorf einzigartig.



Die Lage Ensdorfs sei ein Pluspunkt mit großem Entwicklungspotenzial für Tourismus und Wirtschaft. Das schaffe Arbeitsplätze und erhöhe Einnahmen für die Gemeinde. Greff will auch die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements von Vereinen, bessere Angebote für Jugendliche, Kinderbetreuung und Grundschüler. Ältere Menschen bräuchten unter anderem Seniorenheime und einen ambulanten Pflegedienst. „Die Eigenständigkeit von Ensdorf als Gemeinde muss erhalten bleiben“, betont Greff. Das bedeute auch, Synergien mit anderen Gemeinden zu nutzen.

(az)