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HSG Völklingen: Da war sie wieder, die Angst gegen Ende der Partie

HSG Völklingen: Da war sie wieder, die Angst gegen Ende der Partie

Handball-Oberligist HSG Völklingen hat es im Heimspiel am vergangenen Samstag gegen den TV Nieder-Olm spannend gemacht. Obwohl die Gastgeber ab der zehnten Minute nicht mehr in Rückstand lagen und ihre Führung kurz vor Schluss auf fünf Tore ausbauten, war ab der 57. Minute Zittern angesagt. Die Gäste machten aus dem 22:27 bis Sekunden vor Ende ein 27:28 - dann ertönte für die Völklinger aber der erlösende Schlusspfiff in der Hermann-Neuberger-Halle.

"Gegen Schluss kam ein bisschen Angst hoch - genau wie letzte Woche", sagte HSG-Trainer Bertholt Kreuser, dessen Mannschaft in der Partie beim HV Vallendar eine 24:20-Führung aus der Hand gab und 24:24 spielte: "Wir haben es aber jetzt geschafft, ein bisschen weiterzuspielen, sind als Mannschaft aufgetreten und haben die Fehler des Gegners ausgenutzt. Es war wichtig, dass die Mannschaft sieht, dass man gewinnen kann, wenn man an sich glaubt."

Bis zur spannenden Schlussphase war die Partie ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen - weshalb es mit einem 13:13 in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel lag Völklingen immer mit mindestens einem Tor in Führung und ließ sich auch von der Roten Karte gegen Thomas Jung nicht aus dem Konzept bringen in der kampfbetonten Partie gegen den Fast-Absteiger der vergangenen Saison. "In so einem Spiel, in dem beide Mannschaften auf gleicher Höhe sind, geht es nur über den Kampf", sagte Kreuser.

Mit dem 28:27-Heimsieg gegen Nieder-Olm sind die Völklinger seit nunmehr 32 Wochen in der eigenen Halle ungeschlagen. Am kommenden Samstag um 18 Uhr muss der Tabellendritte beim Tabellensiebten TV Mühlheim antreten.