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Geld für Kultur und Kritik an Missständen in Ludweiler

Geld für Kultur und Kritik an Missständen in Ludweiler

Der Ludweiler Ortsrat hat Zuschüsse an kulturtreibende Vereine verteilt und in seiner jüngsten Sitzung auch eine Reihe von Missstände wie falsch gesetzte Sperrpfosten, löcherige Straßen und Rattenplage im Ort moniert.

Zuschüsse in Höhe von insgesamt 1850 Euro hat der Ortsrat Ludweiler um Ortsvorsteherin Christiane Blatt in seiner jüngsten Sitzung im Alten Bürgermeisteramt an kulturtreibende Vereine verteilt. Je 140 Euro gehen demnach an den katholischen Kirchenchor Cäcilia, den katholischen Männerverein und den ökumenischen Singkreis. Über 150 Euro freut sich der Posaunenchor, 200 Euro fließen dem Musikverein, dem Mandolinenclub Edelweiß, dem Männergesangverein und den Naturfreunden zu. Je 240 Euro gibt es für den Fanfarenzug Brassband und den Theaterverein Thalia.

Weiter befasste sich der Ortsrat mit falsch gesetzten Sperrpfosten, löcherigen Straßen und der Rattenplage im Ortsgebiet. Fast die Hälfte der Ortsratsmitglieder hatte zu diesen Plagegeistern verschiedene Schwerpunkte ausgemacht. SPD-Fraktionsführer Andreas Willems nannte zum Beispiel den Abschnitt in Richtung Rehbruchweiher.

"Wenn auch der Parkplatz an der Warndthalle aus Kostengründen vorerst nicht gemacht werden kann, sollten doch wenigstens die tiefen Löcher in der Einfahrt gemacht werden", sagte Blatt unter anderen zum Punkt defekte Straßen und Plätze. Silvia Kuhn monierte eine "zugewachsene" Sitzbank in der Hohl.

Dort soll morgens, wenn die Schulkinder unterwegs sind, auch die Verkehrssituation haarsträubend sein, wie die Christdemokraten kritisierten. Während es hierzu möglicherweise demnächst einen Ortstermin geben wird, soll zu den anderen Punkten die Verwaltung schriftlich Stellung beziehen. Auch zu den Sperrpfosten an der Werbelner Straße, die SPD-Frau Margot Haselmann entdeckt hat. Der Mangel: "Dort passt kein Kinderwagen durch, bitte ändern."