Aristophanes, McPherson und Hamsun

Am Saarländischen Staatstheater stehen drei Premieren an. Im Großen Haus läuft Aristophanes' „Die Vögel“, in der Alten Feuerwache „Das Wehr“ von Conor McPherson und in der Sparte 4 Knut Hamsuns „Hunger“.

Im Schauspiel am Saarländischen Staatstheater beginnt das neue Jahr mit Premieren. Im wiedereröffneten Großen Haus bringt Thomas Schulte-Michels "Die Vögel" von Aristophanes als einzigartiges Plädoyer für eine interkulturelle Gesellschaft auf die Bühne - gemeinsam mit rund 40 Laiendarstellern aus dem Saarland. In der Alten Feuerwache inszeniert Christoph Diem "Das Wehr" des irischen Autors Conor McPherson, der die Tradition der Geschichtenerzähler ins zeitgenössische Theater rettet und zugleich ein ergreifendes Psychogramm seiner Landsleute offenlegt. Und in der Sparte 4 erarbeitet Alexandra Holtsch eine performative Bühnenfassung von Knut Hamsuns Roman "Hunger" aus dem Jahr 1890.

Das Premierentrio beginnt am Samstag, 11. Januar, 20 Uhr, in der Sparte 4 mit "Hunger". In der Inszenierung von Alexandra Holtsch und mit der Ausstattung von Gregor Wickert spielen Yevgenia Korolov, Saskia Petzold und Roman Konieczny.

Am Freitag, 17. Januar, 19.30 Uhr, in der Alten Feuerwache feiert "Das Wehr" Premiere in der Regie von Christoph Diem. Christiane Motter spielt Valerie, die als Zugezogene mitten in eine Kneipen-Männerrunde auf dem Land platzt. Andreas Anke, Hans-Georg Körbel, Pit-Jan Lößer und Klaus Müller-Beck verkörpern die Männer. Am Samstag, 18. Januar, 19.30 Uhr, im Großen Haus hebt sich schließlich der Vorhang für die antike Komödie "Die Vögel". Regisseur Thomas Schulte-Michels, der gemeinsam mit Christian Held auch das Bühnenbild konzipiert hat, Kostümbildnerin Tanja Liebermann und Choreografin Teresa Rotemberg leiten den Abend.

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