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Ortsratssitzung
Kettelerstraße soll bis Ostern fertig sein

Matthias Becker ist das neue CDU-Mitglied im Bliesransbacher Ortsrat, hier mit der Ersten Beigeordnete Erika Heit und Andreas Hemminger.
Matthias Becker ist das neue CDU-Mitglied im Bliesransbacher Ortsrat, hier mit der Ersten Beigeordnete Erika Heit und Andreas Hemminger. FOTO: Heiko Lehmann
Bliesransbach. Auch der Maibaum des Jugendclubs war Thema im Bliesransbacher Ortsrat. Die Halterung ist zu alt. Von Heiko Lehmann

Matthias Becker ist das neue CDU-Mitglied im Bliesransbacher Ortsrat. Der 42-Jährige ersetzt ab sofort Andreas Hemminger, der nach neun Jahren im Ortsrat zurücktrat. In dieser Woche wird Hemminger auch aus dem Gemeinderat zurücktreten. „Es war eine tolle Zeit in der Lokalpolitik der Gemeinde Kleinblittersdorf. Ich bin mit meiner Familie nach Habkirchen gezogen, aber ich bin nicht aus der Welt. Ich werde die Geschehnisse in der Gemeinde und vor allem in Bliesransbach verfolgen“, sagt Andreas Hemminger bei seiner letzten Ortsratssitzung.


Wie Ortsvorsteher Günter Lang in der Sitzung mitteilte, können die Anwohner der Kettelerstraße spätestens nach Ostern aufatmen. „Zur Zeit werden noch Fräsarbeiten durchgeführt, und danach kommt der neue Asphalt auf die Straße. Wenn die Witterung mitspielt, werden die kompletten Arbeiten noch vor Ostern beendet, spätestens in der Woche nach Ostern“, so Lang. Damit der Jugendclub am 1. Mai traditionell seinen Maibaum auf dem Marktplatz aufstellen kann, muss die in die Jahre gekommene und wackelige Halterung dafür dringend erneuert werden. Auch das Fundament für die Halterung ist zu schwach, um einen 18 Meter langen Baum zu halten. Das wurde deutlich, als das Fundament in der vergangenen Woche freigelegt wurde. „Wenn wir eine Komplettmaßnahme finanzieren müssen, liegen wir zwischen 8000 und 9000 Euro. Ich habe bereits mit Auersmacher Bürger geredet, die haben das gleiche Projekt im vergangenen Jahr in Eigenregie durchgeführt“, sagte der Ortsvorsteher in der Sitzung. Dirk Hanke hat bei dem Projekt in Auersmacher mitgewirkt. „Wir haben den Plan mit allen statischen Berechnungen selbst erstellt und würden ihn für 600 Euro den Bliesransbachern überlassen. Die Arbeiten haben wir alle durch uns bekannte Firmen oder in Eigenregie erledigt. Durch den Verkauf von Vereinsschildern, die am Baum angebracht wurden, hatten wir sogar etwa 200 Euro Plus gemacht, die wir unserem Heimat- und Verkehrverein überlassen haben“, berichtet Hanke.

Ob die Bliesransbacher das Auersmacher Angebot annehmen, ist noch unklar. Klar ist dagegen, das ein Weg zum Bliesransbacher Ärztehaus dringend Licht benötigt, da es in den dunklen Abendstunden in diesem Winter vermehrt zu Stürzen und Fahrradunfällen kam. Der Ortsrat bat die Gemeindeverwaltung um eine Kostenermittlung für eine Beleuchtung des Weges gebeten.