Ausstellung : Fred Webers Bilder schmücken die Ludwigskirche

Die farbenfrohen Bilder heben sich auf den ersten Blick von den weißen Wänden ab. Sie sind voller Bewegung, die wilden Pinselstriche stehen im Kontrast zu der strengen Architektur der Ludwigskirche.

Der Saarbrücker Künstler Fred Weber zitiert Stefan Zweig: „Nur der Getriebene erreicht die Unendlichkeit“. Die Leinwand sei für ihn wie ein Spiegel und die Bilder entstünden spontan – aus ihm selbst heraus. Sie seien eine Identitätssuche, in ihnen gehe es um zutiefst menschliche Gefühle und Bedürfnisse wie Hoffnung, Vertrauen, Zuflucht und Auswege. Weber nennt das sein „malerisches Pilgern“.

Am Donnerstag veranstaltete die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken eine Soirée zur Ausstellung „Innenwege – Bilder aus der Tiefe des Seins“ in der Ludwigskirche. Nach einem Grußwort von Pfarrer Thomas Bergholz sprach Wolfgang Birk vom Ministerium für Bildung und Kultur über Entstehung und Wirkung der Werke. Weber malte über sechzig Bilder innerhalb von zwei Monaten. Unten auf der Leinwand steht jeweils ein Psalm oder ein literarisches Zitat. Die Zeilen sollen Impulse geben, sagte Weber. Die Ausstellung ist bis zum 29. November in der Ludwigskirche zu sehen.