Riegelsberg: Sträucher behinderten Rollstuhlfahrerin

Riegelsberg: Sträucher behinderten Rollstuhlfahrerin

Eine gehbehinderte Bürgerin aus Riegelsberg nutzt fast täglich den Waldweg in der Verlängerung der Dorfstraße, um mit ihrem Elektromobil in Begleitung ihres Hundes spazieren zu fahren. Gegen Ende des Sommers war der Weg jedoch mit Zweigen von seitlich wachsenden Sträuchern soweit zugewuchert, dass sie nur mit Mühe vorwärtskam. "Bei entgegenkommenden Personen war ein Ausweichen an den Wegrand zu riskant, da die Gefahr groß war, dass mein Elektromobil in den Graben rutschte." Nachdem die an Multiple Sklerose erkrankte Frau vergeblich herausfinden wollte, wer für das Freischneiden des Weges zuständig ist, wandte sie sich an die Saarbrücker Zeitung. Nach ihren Worten meldete sich die Frau jedoch hauptsächlich bei der Redaktion, um drei Spaziergängern zu danken, die zwischenzeitlich den Weg in Eigeninitiative freigeschnitten haben.

Obwohl die Frau und andere Spaziergänger den Weg wieder ungehindert nutzen können, fragte die SZ nach, wer für die Verkehrssicherheitspflicht des Weges zuständig ist - der Saarforst-Landesbetrieb oder die Gemeinde Riegelsberg ? Hans-Joachim Maurer, Chef des Umweltamtes der Gemeinde, klärte auf: "Wir kümmern uns um das kurze Stück Weg vom Ende der Dorfstraße bis zum Waldparkplatz am Hundedressurplatz, der Forst ist für alle anderen Wege im Staatsforst zuständig."

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