„Russische Stimmwunder“ in Köllerbach

„Russische Stimmwunder“ in Köllerbach

Der Don Kosaken Chor Serge Jaroff gastiert mit einem neuen Programm in der Köllerbacher Martinskirche, und zwar am Sonntag, 19. Februar, ab 17 Uhr, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung Evangelische Martinskirche zu Kölln.

Es sei das erste Mal nach zwölf Jahren, dass der Chor wieder in Püttlingen auftritt. "Ein musikalisches Fest großer Stimmen, mitreißender Melodien, aber auch heitere, bravouröse Gesangsakrobatik erwartet die Gäste", so die Ankündigung. Es handele sich um ein Spitzenensemble akademisch studierter Sänger. Wanja Hlibka, der künstlerische Leiter des Chores, habe viele Jahre als jüngster Solist im weltberühmten Chor von Serge Jaroff gesungen, er nutze die Original-Arrangements als Ausgangsbasis seiner künstlerischen Arbeit. Besonders die Solisten des Chores würden von der Fachpresse immer wieder als "russische Stimmwunder" bezeichnet.

Das Repertoire des Männerchores reicht von festlichen Gesängen der russisch-orthodoxen Kirche über Volksweisen bis hin zu klassischen Kompositionen.

Der ursprüngliche Chor, bestehend aus im Exil lebenden Don Kosaken, wurde 1921 von Serge Jaroff in einem türkischen Internierungslager gegründet, hatte später seinen Sitz in Berlin, dann in New York. Der Chor bestand offiziell bis 1981, es gibt mehrere Nachfolge-Ensembles. Träger des geschützten Namens "Don Kosaken Chor Serge Jaroff" ist seit 2001 Wanja Hlibka.

Karten gibt es im Vorverkauf (17 Euro) in der Buchhandlung Balzert-Stein in Püttlingen (Pickardstraße 31) und im evangelischen Pfarrbüro (Sprenger Straße 28 in Köllerbach ), Restkarten (19 Euro) an der Abendkasse.

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