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Püttlingen: Stadt-Bäume und der Klimawandel

Tag des baumes in Püttlingen : Stadt-Bäume und der Klimawandel

Beim Tag des Baumes in Püttlingen ging es auch um aktuelle Herausforderungen.

Der Tag des Baumes – inzwischen zum 70. Mal deutschlandweit gefeiert – gilt als eine der größten Mitmachaktionen im Baum- und Waldschutz. Ursprünglich war er 1952 von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ins Leben gerufen worden, um auf die starken Waldverluste durch den Krieg aufmerksam zu machen.  In Püttlingen haben der Runde Tisch Landschaft, die Stadtverwaltung, die Artenschutzgemeinschaft Köllertal und andere Vereine am Samstagvormittag in verschiedenen Grünanlagen fast 100 Bäumen gepflanzt. Symbolisch setzten Bürgermeisterin Denise Klein und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo auf dem Friedhof Ritterstraße eine Rotbuche, die aktuell Baum des Jahres ist. Mit dieser Aktion wird auf die große Bedeutung der Bäume für die Umwelt und die Lebensqualität der Menschen hingewiesen. Die Auswirkungen des Klimawandels, so Bürgermeisterin Denise Klein, insbesondere der Hitze- und Trockenstress mehrerer Sommer, hätten dazu geführt, dass viele Bäume abgestorben sind. Im Rahmen der Baumpflanzaktion würden diese Bäume teilweise ersetzt, teilweise erfolgen Neupflanzungen an geeigneten Stellen. Der Klimawandel beeinflusse zunehmend die Wahl der Pflanzen. So müsse, nach aktuellem Stand der Forschung, im innerstädtischen Bereich in Zukunft auf Vielfalt gesetzt werden. Auch müssten neue, durchaus auch exotische Baumarten, ausprobiert werden, die gegen Hitze und Trockenheit resistent sind. Auch im Püttlinger Stadtwald sind (wie berichtet) viele Bäume abgestorben, Kiefern, anfällig für „Klima-Stress“, wird es dort wohl bald nicht mehr geben.