Den HSV Püttlingen erwartet im Hunsrück ganz anderes Spiel

Den HSV Püttlingen erwartet im Hunsrück ganz anderes Spiel

Der Tabellensechste HSV Püttlingen spielt an diesem Sonntag um 17 Uhr beim Tabellenfünften HSG Hunsrück. Die Rollen werden diesmal anders verteilt sein als in der vorangegangenen Partie des HSV beim SV Zweibrücken: Der Gegner stand auf dem vorletzten Platz, Püttlingen ging als klarer Favorit ins Spiel. "Und trotzdem haben wir ehrlich gesagt nicht mit so wenig Gegenwehr gerechnet", sagt Hans-Werner Müller, Trainer des Handball-Oberligisten. Seine Mannschaft gewann am vergangenen Sonntag mit 34:26.

Bittern fehlt wegen Blauer Karte

Ohne Karoline Bittern, die nach der Blauen Karte im Heimspiel am 23. Oktober gegen den TV Bassenheim (26:29) gesperrt war, spielten die Püttlingerinnen couragiert auf. Sie setzten sich frühzeitig mit 10:4 ab. Vor allem die Chancenverwertung - zuvor das größte Problem des HSV Püttlingen - war besser. Zur Halbzeit stand es 18:12.

Im zweiten Durchgang bauten die Püttlingerinnen ihre Führung auf neun Treffer aus (25:16). Die erst 18 Jahre alten Michelle Hartz und Lea Helle zeigten ihre bisher besten Leistungen im HSV-Trikot und sorgten zusammen für zehn Treffer. Aleksandra Jelicic, die in dieser Saison nur noch sporadisch aushilft, erzielte sechs Treffer. Und Marion Müller, die sich bei der Heimniederlage gegen den TV Bassenheim eine Verletzung am Steißbein zugezogen hatte (wir berichteten) und unter der Woche im Training aussetzen musste, kam auf vier Tore.

hsv-puettlingen.de

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