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Hallengebühren für Vereine
Kann Schindel auch Probleme lösen?

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Nachdenken ist immer gut. Aber warum haben die Strategen im Rathaus und im Stadtrat das nicht früher getan? Warum hat man dort so wenig Gespür für die Situation der Vereine, die man doch in Sonntagsreden immer wieder als Säulen unserer Gesellschaft lobt? Warum hat man zuerst einen Gebührenplan vorgelegt, der zumindest einigen Vereinen, nämlich insbesondere denen, die intensive Jugendarbeit betreiben, den Hals zuschnürt? Von Martin Rolshausen

Zu diesen Fragen kommt eine weitere: Ist es wirklich ein gutes Zeichen für die Vereine, dass der Ball an Sportdezernent Harald Schindel zurückgespielt wird. Der Linkenpolitiker hat in den vergangenen Jahren nicht unbedingt erfolgreich gearbeitet. Die Sanierung des Ludwigsparks ist zur Posse geworden. In der Berufsfeuerwehr, für die Schindel ebenfalls zuständig ist, rumort es wie noch nie. Der städtische Computerdienstleister IKS, dessen oberster Aufseher Schindel ist, macht Millionenverluste. Wenn es heute im Stadtrat nicht nur darum gehen soll, auf Zeit zu spielen, muss Schindel diesmal zeigen, dass er Probleme zur Abwechslung auch lösen kann.