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Das Wetter im Köllertal
Erste Hitzewelle des Jahres im Köllertal

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Nach den Gewittertagen wird der Mai jetzt wieder freundlicher, dreht im Endspurt mit Hochsommer-Temperaturen mächtig auf und lässt sogar die erste Hitzewelle des Jahres ins Köllertal rollen. Die seit Tagen über Nordeuropa liegende Hochdruckzone weitet nun mit den Hochs Uwe und Tews ihren Einfluss nach Mitteleuropa aus. Gleichzeitig liegt über der Iberischen Halbinsel Tief Wilma, wodurch im Verbund mit den Hochs ein kräftiger Warmluftvorstoß aus dem Mittelmeerraum und Nordafrika in Gang kommt, mit dem sehr warme bis heiße Luftmassen subtropischen Ursprungs weit nach Norden gepumpt werden. Nach dem extrem warmen April wird auch der Mai viel zu warm enden. Heute kommt es zur spürbaren Wetterbesserung, es ist heiter bis wolkig und bleibt trocken bei Höchstwerten von 25 bis 27 Grad. Dann dürfen wir uns auf ein herrliches, frühsommerliches Wochenende mit Freibad-Temperaturen freuen. Die Sonne lacht von früh bis spät vom strahlend blauen Himmel, den höchstens einige harmlose flache Quellwolken oder Federwolken verzieren. Bei einer schwachen Brise aus Ost bis Südost klettert das Thermometer auf heiße 28 bis 30 Grad. Zur gleichen Zeit hatte es auch im vorigen Jahr Ende Mai eine ähnliche Hitzeperiode gegeben – mit einem Mai-Rekord von 33 Grad in Eiweiler. Von Jörg Hoffmann

Auch der Montag zeigt sich sonnig bei 30 bis 32 Grad, wobei sich aber von Frankreich her ein Tiefausläufer nähert und abends erste Gewitter möglich sind. Am Dienstag überquert uns die Gewitterstörung mit einer Abkühlung auf 25 Grad, ehe sich ab Wochenmitte der Hochdruckeinfluss regenerieren kann. Jedoch bleibt die Luftmasse labil, so dass wir zum Monatswechsel bei einer Mischung aus Sonne und Quellwolken vor allem ab den Nachmittagen mit Blitz und Donner rechnen müssen. Mit Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad ist es schwül-heiß.


Sommerlich und gewittrig startet zunächst auch der Juni. Im Verlauf der ersten Dekade könnte aber der frühe Hochsommer allmählich kippen, und mit Verlagerung des hohen Luftdrucks auf den Atlantik würde es, unter Tiefdruckeinfluss aus Nordwesten, spürbar unbeständiger und kühler werden.