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Seit 20 Jahren gibt es das stolze Haldenkreuz

Seit 20 Jahren gibt es das stolze Haldenkreuz

In Jägersfreude feiern die Wehr und der Ortsinteressenverein gemeinsam den 20. Jahrestag des Haldenkreuzes mit einer Wanderung. Zuvor kann man sich bei den Wehrleuten schon mal mit einer heißen Suppe stärken.

Der Ortsinteressenverein (OIV) und die Freiwillige Feuerwehr Jägersfreude feiern am Samstag, 25. Oktober, den 20. Jahrestag der Aufstellung des Kreuzes auf der Bergehalde. Um 16 Uhr ist am Feuerwehrgerätehaus in der Mozartstraße Treffpunkt zur Wanderung zum Haldenkreuz. Anmarsch ist um 16.15 Uhr. Für Essen und Trinken am Fuße der Bergehalde, beziehungsweise nach der Wanderung im Gerätehaus Jägersfreude , sorgt die Feuerwehr. Sie lädt bereits ab 12 Uhr zum Suppentag ein. Im Feuerwehrgerätehaus gibt es hausgemachte Erbsensuppe mit Bockwurst und Weck zum Preis von 4,80 Euro. Die Suppe kann dort in geselliger Runde gegessen oder mit nach Hause genommen werden. Die Feuerwehr liefert die Suppe aber auch kostenlos aus. Vorbestellungen werden am Samstag, 25. Oktober, ab 10 Uhr unter der Telefonnummer (06 81) 3 26 00 entgegengenommen.

Das Kreuz wurde am 18. September 1994 auf dem Gipfel der Halde an der Grühlingsstraße errichtet. Die Initiative ging vom damaligen evangelischen Pfarrer Rudolf Martin und dem ehemaligen OIV-Vorsitzenden Hans-Willi Lisch aus. Die freiwillige Feuerwehr und der OIV stellten das Kreuz auf. Es ist ein weithin sichtbares Zeichen, ein Symbol der Solidarität einer örtlichen Gemeinschaft mit Bergbau und Stahlindustrie.

Zusammen errichtet

Das Holzkreuz ist sechs Meter hoch und misst drei Meter in der Breite. Es steht auf der Bergehalde, oberhalb des ehemaligen Bergwerks Jägersfreude , zwischen Saarlandhalle und Grühlingsstraße. Die "Aktionsgemeinschaft Bergehalden-Kreuz" aus Jägersfreude zeichnete sich damals unter Federführung der evangelischen Kirchengemeinde für das Vorhaben verantwortlich. Ihr gehörten außerdem der Ortsinteressenverein, die Sportvereine Teutonia und TuS, die katholische Pfarrei, die Feuerwehr und die Industriegewerkschaft Bergbau an.

Das Gipfelkreuz wurde auf der Grube Luisenthal aus tropischem Jara-Hartholz, dem "Spurlattenholz" der Förderkörbe, gefertigt. Es erinnert an die bergmännische Tradition von Jägersfreude , dem "Blechhammer", und die Verbundenheit zwischen Kirche und Arbeitswelt.