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"Wichtige Texte zuunserer Identität"

"Wichtige Texte zuunserer Identität"

"Wichtige Texte zuunserer Identität"Zu "Näher an der Pfalz", SZ vom (8./9. August):Es ist sehr erfreulich, dass sich in letzter Zeit Ihre Redakteure verstärkt um eine regionale Sicht bemühen. Hier im Homburger Bereich fühlen wir uns eher zur Region Westpfalz/Ostsaar-Kreis zugehörig als zur von vielen Politikern beschworenen saarländischen Identität

"Wichtige Texte zuunserer Identität"Zu "Näher an der Pfalz", SZ vom (8./9. August):Es ist sehr erfreulich, dass sich in letzter Zeit Ihre Redakteure verstärkt um eine regionale Sicht bemühen. Hier im Homburger Bereich fühlen wir uns eher zur Region Westpfalz/Ostsaar-Kreis zugehörig als zur von vielen Politikern beschworenen saarländischen Identität. Der vor kurzem erschienene Artikel von Jürgen Neumann "Näher an der Pfalz" entspricht vollkommen meinem Denken und meinem Zugehörigkeitsgefühl. Homburg und Zweibrücken haben über lange Zeit eine gemeinsame Geschichte gehabt und sollten irgendwann auch verwaltungsmäßig zusammenkommen. Wir sprechen die gleiche Sprache und haben gleiche Lebensvorstellungen und unterscheiden uns in vielerlei Hinsicht von Menschen aus dem westlichen und nördlichen Saarland. Der vom gleichen Autor verfasste Artikel "Briefe erzählen Sozial-Geschichte hautnah" hat mich sehr interessiert und beeindruckt. Ich hatte mir das besprochene Buch "Hier hat man ein viel besseres Leben wie in Deutschland" von Roland Paul schon einige Wochen vorher gekauft und mich über einige Abende darin festgelesen. Man erfährt wirklich hautnah von den Schicksalen vieler Auswanderer aus unserer Region, von der Armut und der Kargheit ihres Lebens, aber auch von der Tüchtigkeit und dem Erfolg mancher. Die Briefe dieser Auswanderer sind in ihrer Einfachheit und Schlichtheit ergreifend und manchmal auch erschütternd. Mein Lob gilt Jürgen Neumann, dass er in seiner Buchrezension so viel Spannung über das Geschick einiger Menschen im 18. und 19. Jahrhundert erzeugt hat und Lust auf den Erwerb dieses ausgezeichneten Zeitdokuments vermittelt.Alfred Junker, Einöd