Zentrum für Hornhauterkrankungen am Uniklinikum in Homburg eingeweiht

Uniklinikum in Homburg : Hornhautzentrum an der Uniklinik wird eingeweiht

Eine Spende der Klaus-Faber-Stiftung von über 1,2 Millionen Euro ermöglicht es.

Hornhauterkrankungen bis hin zur Hornhauttransplantation stellen neben anderen Themen einen der Schwerpunkte des Teams um den Direktor der Universitäts-Augenklinik in Homburg, Professor Berthold Seitz, dar.

Nun wird das Klaus-Faber-Zentrum für Hornhauterkrankungen inklusive Lions-Hornhautbank am kommenden Dienstag, 19. Februar, ab 15 Uhr im Hörsaal der Universitäts-Augenklinik, Gebäude 22, am Uniklinikum eingeweiht. Es ist vor allem der Stiftung der saarländischen Firma Faber-Kabel und ihrer Millionen-Finanzspritze zu verdanken, dass das neue Zentrum aufgebaut werden konnte. 542 Hornhautverpflanzungen wurden im vergangenen Jahr am Uniklinikum in Homburg durchgeführt. Voraussetzung hierzu war die im Jahr 2000 gegründete Lions-Hornhautbank, für die mittlerweile dringend neue Räume notwendig waren. Die Hornhautbank in Homburg konnte nun unter anderem dank der Spende der Klaus-Faber-Stiftung von über 1,2 Millionen Euro sowie der Spende der „Lions Clubs International Foundation“ in Höhe von 100 000 Euro in Reinräume umziehen, hieß es weiter vom Klinikum. Durch diese Unterstützung war es möglich geworden, die früheren OP-Räume der Augenklinik im ersten Obergeschoss zu entkernen und zur modernsten Hornhautbank Deutschlands umzubauen. Hier stehen jetzt drei permanente Wetlabs mit sechs OP-Mikroskopen und Instrumenten zum Training der perforierenden und lamellären Keratoplastik-Techniken zur Verfügung.

Im Rahmen der Einweihung der Hornhautbank besteht die Möglichkeit, die Räume zu besichtigen. Neben Bürobereichen gibt es einen Empfangsbereich für Patienten, Angehörige und Besucher, in dem Gespräche zur Hornhauttransplantation geführt und Fragen beantwortet werden können. Lager und Entgegennahme von entnommenen Hornhäuten sind räumlich getrennt.

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