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St. Ingbert feilt kräftig an seinem Image

St. Ingbert feilt kräftig an seinem Image

„Dieser Neujahrsempfang ist eindeutig das gesellschaftliche Ereignis in der Stadt“, sagte OB Hans Wagner. Und keiner der gut 600 Gäste in der Halle hätte ihm gestern Abend widersprochen. Eindruck hinterließ vor allem die Premiere zweier neuer St. Ingbert-Filme.

. So viel Neues wie gestern Abend hat es lange nicht gegeben beim Neujahrsempfang in St. Ingbert . Zu ihm hatten die Stadt sowie der Verein Handel & Gewerbe gestern Abend wieder in die Stadthalle eingeladen. Mit kleinen Veränderungen und viel Bilder-Show konnten die Organisatoren den Unterhaltungswert ihres traditionellen Jahresauftakts nochmals steigern.

Im Wechselspiel

Zunächst brauchten die gut 600 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen aber etwas Geduld, ehe Oberbürgermeister Hans Wagner und Nico Ganster, der Vorsitzende von Handel & Gewerbe, kurz vor acht auf der Bühne wieder das Wechselspiel probten. Launisch kommentierten die beiden Redner auf einer großen Leinwand gezeigte Bilder zum Stadtgeschehen im vergangenen Jahr. So vielfältig wie die Fotos waren die Themen: das Weisgerber-Jahr, die Baustellen, aber auch der Flüchtlingsstrom. Die neuen Nachrichten gab es eher zwischen Zeilen - als Thema für die kommenden Wochen.

Zuvor schon, aber fast etwas untergegangen: Eine in der Stadthalle eingespielte Videobotschaft des Bürgermeisters der französischen Partnerstadt Saint Herblain. Bertrand Affilés Worte liefen in deutscher Übersetzung auf zwei kleinen Bildschirmen mit. Der Appell, nach den Anschlägen in Paris internationale Kontakte fortzusetzen, wirkte.

Schluss- und auch unstrittiger Höhepunkt des Abends waren die Momente, in denen gestern Abend aus der Stadthalle ein Kinosaal wurde. Erstmals waren bei dem Empfang zwei neue Videos über St. Ingbert zu sehen. Für sie war in den vergangenen Monaten die St. Ingberter Firma "die filmmanufaktur" unter Leitung von Marc Stiebel mit ihren Kameras in der Stadt unterwegs. Das Ergebnis sind vor allem für Einheimische echte Hingucker. Im Wechsel schneller Filmschnitte geht's für den Betrachter durch Werkshallen, über Plätze und in die Natur.

Der eigentliche Imagefilm präsentiert im bunten Mix St. Ingberts schönen Seiten. Die rasante Kamerafahrt fängt mit einem Popsong unterlegt Atmosphäre ein bei bekannten Firmen der Stadt, passiert die VHS-Sommerakademie, den Rendezvous-Platz, den Wochenmarkt oder das "blau", zeigt das Grün im Stadtpark oder am Glashütter Weiher und verweilt kurz in der Luschd und bei der Pfanne.

Starke Szenen

Weil die Dreharbeiten aber vor allem eine Menge Material zum Thema Arbeit und Wirtschaft brachten, wurde auch noch ein Standortfilm für St. Ingbert geschnitten - mit starken Szenen aus fast einem halben Dutzend Unternehmen.

Wem die vielen Einzelheiten der beiden Filme bei der Uraufführung doch zu schnell vorbeihuschten, kann sie ab sofort nochmals Szene für Szene im Internet anschauen.

st-ingbert.de/standort/

der-St-Ingbert-Film