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Kurzfilm „Omas Ding“ überzeugt den Kultusminister

Kurzfilm „Omas Ding“ überzeugt den Kultusminister

Die Nachwuchsförderung im Filmbereich ist im Saarland bundesweit einzigartig. Den erstmals vergebenen Jugendfilmpreis erhielt der 21-jährige Jörn Michaely, der auch beim Landesfilmfestival einen ersten Platz abstaubte.

In einer kleinen Feierstunde im Ministerbüro vergab Kultusminister Ulrich Commerçon erstmals den mit 300 Euro dotierten saarländischen Jugendfilmpreis an den 21-jährigen St. Ingberter Nachwuchsfilmemacher Jörn Michaely für seinen Kurzfilm "Omas Ding". In seiner Laudatio zeigte sich Minister Commerçon von dem Film, der die Einsamkeit einer alten Frau in den Mittelpunkt stellt und unserer Gesellschaft einen Spiegel vorhält, tief beeindruckt: "Dass ein so junger Mensch dieses schwierige Thema in einer so gekonnten und ausgefeilten Filmsprache darstellt, ist bemerkenswert und zeigt, dass es richtig und wichtig war, den saarländischen Nachwuchsautoren mit diesem Jugendfilmpreis einen Anreiz zu schaffen und Anerkennung zu zollen." Der saarländische Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Film Autoren (BDFA) e.V. Jürgen Baquet dankte dem Minister für die Nachwuchsförderung, die in Deutschland einmalig sei und bereits erste Früchte trage, denn zehn Filme waren von Jugendlichen unter 27 Jahren für den Jugendfilmpreis 2015 eingereicht worden, von denen sieben Filme wegen ihrer besonderen Qualität am Landesfilmfestival teilnehmen konnten und dort sehr erfolgreich abschnitten: Jörn Michaely, Mitglied im größten saarländischen Filmclub AFW-Blieskastel, erhielt für seinen mit dem Jugendfilmpreis ausgezeichneten Film beim Landesfilmfestival einen ersten Preis und den Ehrentitel "Film des Jahres" zugesprochen, und zwei weitere Nachwuchsfilme wurden ebenfalls ausgezeichnet. Zum Abschluss versprach Commerçon, dass auch im Jahre 2016 der Jugendfilmpreis vergeben werden wird.