Friedhofskreuz soll nun saniert werden

Friedhofskreuz soll nun saniert werden

St. Ingbert. Neuerdings sind beide Beine am Friedhofskreuz auf dem Alten Friedhof in St. Ingbert abgeschlagen. Das bedauert SZ-Leser Franz-Peter Koßmann, der sich seit Jahren dafür stark macht, dass das Kreuz saniert wird (wir berichteten). Eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung ergab, dass diese nicht weiß, ob es sich hier um Vandalismus oder Folgen des Frosts handelt

St. Ingbert. Neuerdings sind beide Beine am Friedhofskreuz auf dem Alten Friedhof in St. Ingbert abgeschlagen. Das bedauert SZ-Leser Franz-Peter Koßmann, der sich seit Jahren dafür stark macht, dass das Kreuz saniert wird (wir berichteten). Eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung ergab, dass diese nicht weiß, ob es sich hier um Vandalismus oder Folgen des Frosts handelt. "Es deutet vieles darauf hin, dass der Frost der Grund für die abgeschlagenen Beine ist", sagt Stadt-Pressesprecher Peter Gaschott. Er wies darauf hin, dass sich auch der Ortsrat St. Ingbert-Mitte nach wie vor mit dem Zustand des Kreuzes beschäftigt. "Die Sanierung stand immer wieder im Raum, wurde verschoben, weil andere Probleme wichtiger waren", so Gaschott weiter. Unter anderem seien die Wege auf dem Alten Friedhof in Stand gesetzt worden. "Jetzt sind im nächsten Haushalt auf Vorschlag des Ortsrates 15 000 Euro für die Sanierung des Steinkreuzes eingeplant. Wenn der Stadtrat es drinlässt, wird das Kreuz nach Aufstellung des Haushaltes saniert", sagt der Pressesprecher. Vorsichtig optimistisch formuliert, könnte der Haushalt laut Gaschott Mitte dieses Jahres verabschiedet werden.

Das Kreuz beschäftigt Franz-Peter Koßmann bereits seit dem Jahre 2008. Im Herbst 2008 wandte er sich erstmals an die Stadtverwaltung. Schon damals sollte die Sanierung in Angriff genommen werden. Zweieinhalb Jahre später hatte sich noch nichts getan, so dass sich Koßmann wieder an die Stadtverwaltung wandte. Er erfuhr, dass man sehr wohl noch die Restaurierung des Kreuzes "fest im Blick" habe und auch mittlerweile zwei Angebote existierten. Nun hofft Koßmann, dass die 15 000 Euro im Haushalt bleiben. ywi