Bei Raumsuche bald fündig werden

Ommersheim. Mit dem Grundgedanken, dass Ommersheim leider recht wenig für Jugendliche zu bieten hat, kamen im Sommer 2010 einige Jugendliche auf die Idee, einen Jugendclub zu gründen. Unter ihnen ist auch Markus Menges, der heute noch im Vorstand des Jugendclubs tätig ist

Ommersheim. Mit dem Grundgedanken, dass Ommersheim leider recht wenig für Jugendliche zu bieten hat, kamen im Sommer 2010 einige Jugendliche auf die Idee, einen Jugendclub zu gründen. Unter ihnen ist auch Markus Menges, der heute noch im Vorstand des Jugendclubs tätig ist. "All die anderen Orte im Mandelbachtal hatten damals schon Jugendvereine, und dort hat es auch funktioniert", sagt uns der 20-Jährige. "Daher wollten wir es einfach mal versuchen und schlugen die Idee dem Ortsvorsteher vor." Mit Erfolg. Heute zählt der Verein etwa 50 Mitglieder im Alter von 14 bis 25 Jahren.Der Vorsitzende Menges engagiert sich gerne im Jugendclub. "Es ist einfach schön, dass wir die Dorfjugend noch zusammen hier behalten können." Wenn es in Ommersheim die Möglichkeit gebe, abends etwas gemeinsam zu unternehmen, müssten die Jugendlichen nicht in die größeren Städte ausweichen und wären länger an den Ort gebunden. Der Jugendclub Ommersheim bringt sich aber auch mit in die Gestaltung des Ortes ein. "Wir unterstützen das Projekt ,Tatort Dorfmitte' und helfen, Grünflächen anzulegen und unseren Ort schöner zu gestalten." Im vergangenen Jahr hatte sich der Club zudem eingesetzt, den Speckball am Fetten Donnerstag neu zu gestalten. "In den letzten Jahren ist der Ball leider etwas eingeschlafen. Mit neuer Musik und neuen DJ's haben wir wieder mehr junges Publikum angelockt", erzählt der junge Mann aus Ommersheim. Auch bei Dorffesten und dem Weihnachtsmarkt engagiert sich der Jugendclub, wo er nur kann. Für Menges sei es sehr schön zu sehen, dass sich die Vorbereitungen für die Veranstaltungen lohnen. Als Dank an die Vereinsmitglieder für die Arbeit und Zeit, die sie in den Jugendclub investieren, veranstaltete der Vorstand vergangenes Jahr eine Weihnachtsfeier. Leider hat der Jugendverein noch keinen eigenen Raum, um sich zu treffen, zu feiern und die Freizeit zu verbringen. Angedacht sei dafür ein Raum in der ehemaligen Grundschule. "Das ist allerdings noch nicht hundertprozentig sicher", sagt Markus Menges. "Aber wir werden uns dafür einsetzen, dass wir bald einen Raum bekommen." Menges arbeitet beim Rettungsdienst und engagiert sich neben dem Jugendclub bei der Feuerwehr. Er ist bei der aktiven Feuerwehr und stellvertretender Jugendwart. "Dadurch habe ich natürlich auch viel mit Jugendlichen zu tun." Um dafür die nötige Kompetenz zu erlangen, hat der engagierte junge Mann eine Jugendleitercard gemacht. Das ist ein amtlicher Ausweis, der einer Person im Ehrenamt die Erlaubnis gibt, eine Jugendgruppe zu leiten. Beide Ehrenämter nehmen viel Freizeit von Markus Menges in Anspruch, er will beiden trotzdem so lange nachgehen, wie er kann.