Aus dem Leben eines Landarztes

„Zimt und Koriander“ läuft heute zum Auftakt der Bliesgau-Lammwochen, begleitet von einem Buffet, in der Kinowerkstatt in St. Ingbert. Zudem ist am Samstag „Der Landarzt von Chaussy“ zu sehen, am Sonntag die Komödie „Der Name der Leute“ und am Feiertags-Montag „Vincent will Meer“.

Die Bliesgau - Lammwochen beginnen am heutigen Freitag, 30. September. Wie inzwischen traditionell, werden sie an diesem Freitag, mit einem kulturellen Ereignis eröffnet, Film und Buffet in der Kinowerkstatt St. Ingbert .

Sinnliche Komödie

Es läuft um 19 Uhr der Film rund ums Essen "Zimt und Koriander" - eine sinnliche und berührende Komödie über den Verlust von Heimat, Freundschaft und Liebe und darüber, wie das Kochen wertvolle Lektionen über das Leben lehren kann. Die Idee der Lammwochen stammt von Kunstschäfer Rudolf Schwarz, der persönlich an diesem Abend zum Buffet und Film einlädt und die Lammwochen eröffnet.

Im weiteren Programm der Kinowerkstatt läuft am Samstag, 1. Oktober, am Sonntag, 2. Oktober und am Montag, 3. Oktober, jeweils um 20 Uhr "Der Landarzt von Chaussy", in dem der Regisseur und gelernte Mediziner Thomas Lilti ein authentisches und liebevolles Portrait eines Landarztes und seiner Patienten zeichnet. Der Film ist hervorragend besetzt mit François Cluzet, Marianne Denicourt und Isabelle Sadoyan. Der Regisseur weiß, wovon seine Hauptfigur Monsieur Werner spricht. Schließlich arbeitete der heute 40-jährige Franzose vor seiner Zeit im Filmgeschäft selbst als Mediziner. Schon in seine vorige Regiearbeit "Hippocrate" ließ er seine Erfahrungen aus diesem Metier miteinfließen. Weiterhin läuft am Sonntag, 2. Oktober um 18 Uhr noch einmal die turbulente französische Komödie "Der Name der Leute" (Frankreich 2010) Regie: Michel Leclerc, mit Sara Forestier , Jacques Gamblin, 2010 mit dem César ausgezeichnet. In dem Roadmovie "Vincent will Meer", am Montag, den 3. Oktober, um 18 Uhr, (D 2010) Regie: Ralf Huettner , mit Florian David Fitz , Karoline Herfurth, Johannes Allmayer, Heino Ferch und anderen.

Es geht von Deutschland über die Schweiz bis nach Venedig und es geht recht turbulent zu: Vincents Vater ist ein ehrgeiziger Lokalpolitiker, der mitten im Wahlkampf steckt und sich nur für seinen guten Ruf interessiert. Sein am Tourette-Syndrom leidender Sohn Vincent ist in einer Klinik geparkt, bis er abhaut.

In geklautem Auto

In einem geklauten Auto macht sich der an dem Tourette-Syndrom erkrankte Vincent zusammen mit der magersüchtigen Marie und seinem zwangsneurotischen Zimmergenossen Alexander auf den Weg gen Italien, um den letzten Wunsch seiner Mutter zu erfüllen. Während die drei versuchen, das Leben draußen zu meistern, nehmen Vincents Vater und die Psychologin Frau Dr. Rose die Verfolgung auf.

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