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So sehen die neuen Pläne für Blieskastel aus

So sehen die neuen Pläne für Blieskastel aus : Zukunftsmusik der besonderen Art

Neue Pläne für die Innenstadt von Blieskastel. Aus der Vogelperspektive werden diese deutlich sichtbar.

Die Innenstadt von Blieskastel könnte sich deutlich verändern, ein entsprechendes Konzept wurde im Blieskasteler Stadtrat vorgestellt (wir berichteten). Wie das aussehen könnte, zeigen Entwürfe des Stadtplaners Torsten Becker vom Unternehmen tobeSTADT – „städte.bau.planung.dialog“. Die Firma mit Sitz in Frankfurt war es auch, die ihre Ideen im Stadtrat erläutert hatte. Sie war aus einem städtebaulichen Wettbewerb als Sieger hervorgegangen.

Was den Ratsmitgliedern in Gänze vorgestellt wurde, blieb natürlich nicht ohne Eindruck. Vor allem soll nun nicht mehr das Biosphärenhaus an den Standort der alten Bliesgaufesthalle rücken, sondern an den Standort Ost in Richtung Bliesaue. Und die neue Festhalle leistet sowohl dem Rathaus am Paradeplatz als auch dem Biosphärenhaus Gesellschaft, wie man dem Konzept aus der Vogelperspektive sehr gut entnehmen kann. Zudem ist eine „Mobilitätsstation“ angedacht, ein Parkhaus mit einigen Dienstleistungen wie einem Fahrradverleih drumherum. Und ein neues Hotel soll es geben. Derweil rücken auch neue Verbindungen von der Altstadt zu der Bliesaue in den Mittelpunkt. Und ans Biosphärenhaus schließt sich ein Hotel an. Noch unklar ist die Zeitachse für die Projekte.

Wenn also auch die Realisierung all dieser oder anderer modifizierter Pläne noch Jahre in Anspruch nehmen wird, eines ist heute schon sicher: das zum großen Teil gebührenfreie Parkparadies Blieskastel wird es nicht mehr geben. Sehr viele Stellplätze fallen weg. Diese Zeiten sind dann endgültig vorbei.

 Die neue Festhalle könnte gegenüber dem Rathaus stehen.
Die neue Festhalle könnte gegenüber dem Rathaus stehen. Foto: tobeSTADT Frankfurt/städte.bau.planung.dialog

Wie Susanne Wagner-Klein vom Bauamt der Stadt Blieskastel mitteilt, sind in der Markthalle zu den üblichen Rathaus-Öffnungszeiten bis einschließlich 14. Februar nicht nur die Frankfurter Pläne zu besichtigen, sondern auch die Entwürfe dreier weiterer Planungsbüros, die an besagtem städtebaulichen Wettbewerb teilgenommen hatten.