Linke eröffnet Büro in Blieskastel

Blieskastel. Im Rahmen ihres Sommerfestes eröffnet die Blieskasteler Partei Die Linke am morgigen Samstag, 31. Juli, ihre neuen Räumlichkeiten. Wie die Blieskasteler Linken-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Yvonne Ploetz mitteilt, werde Oskar Lafontaine um elf Uhr das neue Bürgerbüro in der Kardinal-Wendel-Straße 9 einweihen

Blieskastel. Im Rahmen ihres Sommerfestes eröffnet die Blieskasteler Partei Die Linke am morgigen Samstag, 31. Juli, ihre neuen Räumlichkeiten. Wie die Blieskasteler Linken-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Yvonne Ploetz mitteilt, werde Oskar Lafontaine um elf Uhr das neue Bürgerbüro in der Kardinal-Wendel-Straße 9 einweihen. Bereits ab der kommenden Woche würden regelmäßige Öffnungszeiten, Sprechstunden und Veranstaltungen angeboten. Das anschließende Sommerfest der Linken werde als Brunnenfest im barocken Mühleneck gefeiert. Die Blieskasteler Urgesteinmusiker der "Ackermann-Band" würden den gesamten Tag musikalisch umrahmen. Unterdessen haben die Linken auch ihren "demokratischen BürgerInnenhaushalt" der Öffentlichkeit vorgestellt, den sie in einer Stellungnahme zum Blieskasteler Haushaltsentwurf gefordert hatten (wir berichteten) Wie Yvonne Ploetz weiter mitteilt, fordere die Stadtratsfraktion der Linken einen solchen Haushalt, "wie er in mehreren deutschen Großstädten bereits erfolgreich verwirklicht wird. Dabei entscheiden die Bürgerinnen und Bürger mit, welche Projekte sie in ihrer Stadt und deren Stadtteilen verwirklicht sehen wollen", so Yvonne Ploetz. Für Blieskastel bedeute dies, dass verschiedene Elemente des Haushaltes mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und bereitgestellte Gelder gemeinsam verteilt werden würden. Mittels Informationsmaterialien, Frage- und Bewertungsbögen solle dabei jeder erreicht werden. Dabei hätten die Stadtratsmitglieder allerdings immer noch das letzte Wort. "Wir sehen darin die Möglichkeit, Transparenz über den Haushalt und die Haushaltsplanung herzustellen, die Menschen in Blieskastel direkt an den Entscheidungen zu beteiligen und den Dialog zwischen ihnen und Politik und Verwaltung ganz wesentlich zu stärken", bewertet Yvonne Ploetz die Idee. ert