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Gemeinde Spiesen-Elversberg startet eine eigene „Schmutzkampagne“

So verdreckt wie auf diesem Symbolfoto sieht es in Spiesen-Elversberg eher selten aus. Trotzdem zeigt die Gemeinde Initiative und startet eine eigene Kampagne gegen Müll. Symbolfoto: Fotolia/Africa Studio
So verdreckt wie auf diesem Symbolfoto sieht es in Spiesen-Elversberg eher selten aus. Trotzdem zeigt die Gemeinde Initiative und startet eine eigene Kampagne gegen Müll. Symbolfoto: Fotolia/Africa Studio
Spiesen-Elversberg. Am nächsten Wochenende startet saarlandweit die Groß-Reinemache-Aktion Picobello. Diese nimmt die Gemeinde Spiesen-Elversberg zum Anlass, eine eigene Kampagne zu starten. Der Bürgermeister hat diese im SZ-Gespräch vorgestellt. Oliver Spettel

"Für ein sauberhaftes Spiesen-Elversberg " - so steht es auf dem Plakat der neuen "Schmutzkampagne" der Gemeinde Spiesen-Elversberg . Diese startet am nächsten Wochenende zusammen mit der Picobello-Aktion des Entsorgungsverbandes Saar (EVS). Für Picobello gibt es in der Gemeinde schon über 160 Anmeldungen. "Mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr", bestätigt Bürgermeister Reiner Pirrung . Das freut ihn besonders, denn "nur saubere Orte sind attraktive Orte". Damit der Tatendrang der Helfer und - so ist es zumindest gewünscht - aller Bürger nach der Aktion nicht innerhalb weniger Tage abebbt, hat man sich was einfallen lassen.

Mit mehreren Aktionen will man immer wieder an das Thema Reinlichkeit und Müllvermeidung erinnern. "Das geht uns alle an", betont Joachim Müller vom Ordnungsamt der Gemeinde. Deshalb wird man - jeweils nach Ankündigung - schauen, ob die Appelle zu Rinnenreinigung und Baum- beziehungsweise Heckenschnitt gefruchtet haben und gegebenenfalls auch das Gespräch mit den Bürgern suchen. In Sachen Müll erhofft man sich laut Pirrung vor allem an "Schwerpunkten" wie den Kirchenumfeldern, dem Rathausplatz oder auch dem Galgenberg-Turm eine Verbesserung - vielleicht auch bei einem Sommer- und einem Herbstputz.

Damit die Mülleimer künftig noch besser zu erkennen sind, werden diese nach und nach mit "augenzwinkernden" Aufklebern versehen. Sprüche wie "Dreggsagg", "Mir schaffe's weg", "Am liebschde nur im Dregg" oder "Mülle Grazie!" sollen auf die Gefäße aufmerksam machen (siehe kleine Bilder/Quelle Gemeinde). Zugegebenermaßen keine ganz eigene Idee, wie Pirrung bestätigt. Der Erfolg in anderen Städten zeige aber, dass das Konzept wirke. Zudem soll die Zahl der Mülleimer im Ort reduziert werden. "Müll zieht auch Müll an", weiß der Verwaltungschef. Gefäße aus Plastik werden nach und nach gegen welche aus Metall ausgetauscht.

Während man auf ein großes Engagement der Bürger hofft, ist man sich in der Verwaltung der eigenen Verantwortung bewusst. So hat man zwei Halbtagskräfte ganzjährig eingestellt. Diese sollen in den Sommermonaten für Sauberkeit sorgen und dabei ihr jährliches Arbeitspensum erfüllen. Außerdem werde man verstärkt auf Grünanlagen und Friedhöfen arbeiten und mehr Blumen ins Straßenbild integrieren. Zum sauberen Ortsbild gehört laut Pirrung aber auch, dass ordentlich geparkt wird und der Hundekot durch zweibeinige Begleiter entsorgt wird. Auch hierauf wolle man verstärkt achten.