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Offene Tür
Praktisches Erleben wird hier großgeschrieben

 Informationen konnte man sich den ganzen Morgen über bei Schulleitung, Lehrern und Schülern holen.
Informationen konnte man sich den ganzen Morgen über bei Schulleitung, Lehrern und Schülern holen. FOTO: Rizgar Gören / Rzgar Gören
Heiligenwald. Private kaufmännische Schulen Heiligenwald informieren beim Tag der offenen Tür die Besucher ganz individuell. Von Jörg Gustav Jacobi-Vogelgesang

Beim Tag der offenen Tür an den Privaten kaufmännischen Schulen in Heiligenwald gab es Theoretisches zu erfahren und Praktisches zu erleben. Schulleiterin Priska Gebhardt sowie deren Stellvertreterin Annette Krämer und die Schüler begrüßten im Eingangsbereich der Schule die Gäste. Dort gab es bereits viel Information über das, was in der Schule so passiert, und welche Abschlüsse man erreichen kann. Individuell wurden die eventuell zukünftigen Schüler, je nach ihren Interessen durch die Klassenzimmer geführt.


Je nach Vorbildung führt ein zweijähriger Besuch der Handelsschule zum Mittleren Bildungsabschluss. Momentan gib es im Haus drei Handelsschulklassen. In der Fachoberschule für Wirtschaft sind fünf Klassen zurzeit dabei, die Fachhochschulreife zu erlangen. Auch dieser Abschluss kann in zwei Jahren absolviert werden. Beim Tag der offenen Tür stellte die Schule unter dem Thema „Motto” Präsentationen von verschiedenen Projekten in der Praxis vor.

Zu sehen gab es unter anderem: Wie und was braucht man alles zum Bierbrauen, wie werden Kunstwerke kreativ gestaltet und gedruckt — dabei standen Motive der nahe gelegenen Industriekultur im Vordergrund. Fremdsprachen wie Englisch und Französisch konnte man im offenen Unterricht erleben und bei einigen sprachlichen Vorkenntnissen auch mitreden.



Um möglichst praxisnahe Erfahrungen zu sammeln, unternimmt die Schule Besichtigungen und besucht immer mal wieder auch verschiedene Firmen. So standen Besuche bei Eberspächer, der Karlsberg-Brauerei, dem Abfallheizkraftwerk und bei Geldinstituten auf dem Projektprogramm. Auch präsentiert sich die kaufmännische Schule nach außen. So wurde beispielsweise beim Schiffweiler Weihnachtsmarkt ein eigener Stand betrieben. Er wurde von den Schülern kreativ gestaltet und die Besucher wurden mit selbstgemachten Köstlichkeiten überrascht.