Akkordeonisten treffen sich

Die 15. Internationale Akkordeonseminarwoche findet vom 12. bis 19. August in der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung in Ottweiler statt. Zu dieser Woche lädt der Saarländische Akkordeonverband jeweils international bekannte Dozenten und Künstler ein. Diesmal sindzum Beispiel Professor Stefan Hussong, Ibano Battiston, Richard Galliano, Max Bonnay, Matti Rantanen und Professor Geir Draugsvoll dabei.

Ein Dozentenkonzert wird bereits zum Start der Seminarwoche am 12. August, 19 Uhr, angeboten, an dem auch teilweise Kammermusiker teilnehmen. Werke unter anderem von Adriana Hölszky, Tomás Luis de Victoria, Joseph-Maurice Ravel und Toshi Ichiyanagi erwartet dann die Gäste in der Landesakademie im Reiherswaldweg 5. Ein weiteres Teilnehmerkonzert ist dann zum Ende der Woche am 18. August, 16 Uhr, geplant.

Generell dient die Seminarwoche dazu, Studenten - nicht selten Stipendiaten und Preisträger renommierter Wettbewerbe wie etwa dem Gaudeamus-Wettbewerb - die Möglichkeit zu bieten, neben ihrem Hauptfachstudium mit den Dozenten künstlerisch tätig zu sein, neue Ideen und Anregungen zu Stücken zu erhalten, schreibt der Verband.

Andererseits soll den bereits praktizierenden Akkordeonpädagogen eine Plattform geboten werden, als Gasthörer in den Unterrichtsstunden neue Erkenntnisse für die eigenen Lehrstunden zu gewinnen.

Anmeldungen liegen bereits von Studenten und Lehrern aus neun Ländern vor. Zahlreiche aus Europa. Slowenien, Finnland, Schweiz, Polen oder Estland sind darunter, aber auch Musiker aus ferneren Regionen wie Japan oder China sind dabei, erklärt Kerstin Bludau-Weitzel vom Verband. Daher kämen auch exotischere Instrumente aus dem Fernen Osten beim Dozentenkonzert zum Einsatz.

Weitere Anmeldungen seien willkommen, sagt Bludau-Weitzel. Sie rechnet mit 30 bis 35 Teilnehmern: "Wir hoffen noch auf mehr deutsche Studenten, da kommen die Anmeldungen für gewöhnlich jedoch erst im April." Schirmherr der Veranstaltung ist übrigens Ulrich Commerçon, saarländischer Minister für Bildung und Kultur.